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CD-Tipp

Keane - "Perfect Symmetry"

published: 28.10.2008

Keane - "Perfect Symmetry"  (Universal Island Records) Keane - "Perfect Symmetry" (Universal Island Records)

Vor zwei Jahren beendete Keane-Sänger Tom Chaplin seinen Drogen-Enzug. Heute scheint er die Balance wiedergefunden zu haben. Auf dem aktuellen Album "Perfect Symmetry" herrscht ein hübsches Gleichgewicht zwischen Altbewährtem und neuen Einflüssen.

Die Themen bleiben allerdings höchst dramatisch. Ob Chaplin nun davon träumt, in der Themse zu ertrinken ("The Lovers Are Losing") oder von jemandem erzählt, der einem hübschen Wesen die Flüge abreißt: Der Brite vermittelt die Texte mit der von einer Rockband erwarteten dringlichen Intensität.

Vor vier Jahren sprinteten die drei Jungs aus Sussex mit der Indie-Hymne "Somewhere Only We Know" und dem dazugehörigen Album "Hopes And Fears" weltweit die Charts hoch. Wenngleich viele sie zunächst als uncoole Coldplay-Nachahmer belächelten, so erkannten Kritiker und Fans doch zunehmend in Keanes Klavier-bestimmten, melodischen Rocksongs und sensiblen Balladen eine ganz eigene drängende, nachdenkliche Qualität. Für den Nachfolger-Longplayer "Under The Iron Sea" verfasste Songwriter Tim Rice-Oxley geheimnisvollere Songs mit experimentelleren Sounds und einer weniger strikten Struktur. Manchmal machten die Keyboards auch einfach auf E-Gitarre.

"Perfect Symmetry" klingt poppiger, eckiger, 80er. Auf der Vorab-Single "Spiralling" und auch bei "Better Than This" bahnt sich die Gesangslinie selbstbewusst aber angestrengt den Weg vorwärts, vorbei an fetten Bass-Brocken und durch Schwärme aus fiependen Synthi-Insekten hindurch. Am nahesten kommt dem ursprünglichen Keane-Sound noch der Titeltrack: Chaplins warme Stimme und das kühle Piano dominieren "Perfect Symmetry", das große Fragen über das Leben stellt und im Refrain von ausgleichendem Karma berichtet.

Fans der ersten Stunde werden beruhigt sein, dass, wenngleich manchmal im Hintergrund, immer noch das traditionelle Tasteninstrument den Sound trägt. Ebenfalls wie gehabt gibt es weiterhin Synthi-Figuren, die Gitarren-Riffs ersetzen, wie in "Again And Again". Vor allem aber haben Keane jetzt den Bass entdeckt. In "Pretend That You're Alone" oder "Spiralling" setzen sie ihn mitunter richtig funky ein.

Tourdaten:
05. November 2008 Köln/Palladium
06. November 2008 Berlin/Tempodrom
07. November 2008 München/Zenith

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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