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Reeperbahn-Festival

Krawall und Remmidemmi auf dem Kiez

published: 29.09.2009

Knapp 17. 000 Musikfans stürmten beim vierten Reeperbahn-Festival den Kiez (Foto: Public Address)Knapp 17. 000 Musikfans stürmten beim vierten Reeperbahn-Festival den Kiez (Foto: Public Address)

Mit einem neuen Besucherrekord ist in den frühen Morgenstunden des 27. September das Hamburger Reeperbahn-Festival zu Ende gegangen. Rund 17. 000 Musikfans, so viele wie nie zuvor, drängten sich vor und in den dicht gefüllten Clubs rund um Hamburgs "Sündige Meile". Wieder gab es neben einigen etablierten Bands jede Menge Rohdiamenten zu entdecken, die sich in den Kiez-Clubs den letzten Schliff für die großen Bühnen holten. Dazu gehörte auch die aus Weimar stammende Songschreiberin Alin Coen, die auf der Bühne des Moondoo ihre gefühlvollen Songs spielte und noch keinen Plattenvertrag in der Tasche hat.

Eine weitere Entdeckung war der Auftritt von Brent Knopf alias Ramona Falls am Samstagabend in der gemütlichen Hasenschaukel. Der Songwriter aus Oregon überraschte mit soliden Deutschkenntnissen und einer bezaubernden Show. Mit dem etwas sperrigen Indie-Experimental-Stil seiner Band Menomena hatte das Konzert nicht viel gemein, stattdessen verleiteten Streichereinsatz und charmante Melodien das Publikum zu frenetischen "Zugabe"-Rufen.

Reeperbahn-Festival 2009 (23 Bilder)

Reeperbahn-Festival 2009
Reeperbahn-Festival 2009
Reeperbahn-Festival 2009
Reeperbahn-Festival 2009


Schon etwas bekannter sind Au Revoir Simone. Das Trio aus New York begeisterte das Publikum im Imperial Theater mit seinen warmen Retro-Synthesizer-Sounds. Die teils melancholischen, teils verspielten Arrangements von Erika Forster, Annie Hart und Heather D'Angelo passten bestens in die gemütliche Location und entlockten den Besuchern euphorischen Applaus.

Federkrone und taube Ohren

Für einen fulminanten Auftakt gleich nach der Eröffnung durch Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust am 24. September sorgte King Khan And The Shrines. Der Sänger, so etwas wie Indiens Antwort auf James Brown, gab trotz der frühen Stunde und der Bürde der ersten Band Vollgas und stürmte samt Federkrone gleich beim ersten Song ins Publikum.

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Links

www.reeperbahnfestival.com

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