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CD-Tipp

Timbaland Presents "Shock Value II"

published: 08.12.2009

Timbaland Presents "Shock Value II"  (Interscope/Universal) Timbaland Presents "Shock Value II" (Interscope/Universal)

Mehrheitlich übersehen wurde der Vorgänger "Shock Value" zunächst, als er im April 2007 dem deutschen Musikpublikum als Angebot vorlag. Dabei hatte der derzeit angesagteste US-Produzent Timbaland (Nelly Furtado, Justin Timberlake, Jay-Z etc.) scharenweise Studiogäste der A-List vors Mikro geholt. Trotzdem: Bleischwer lag die CD in den Regalen - erst der Über-Hit "Apologize" von OneRepublic, Teil des Soundtracks zum Til-Schweiger-Film "Keinohrhasen", verlieh ihr Flügel. Immer noch entschied sich allerdings das Gros der Plattenkäufer hierzulande lieber für das Album der Alternative-Band aus Colorado, "Dreaming Out Loud". Dem als Timothy Zachery Mosley geborenen Soundtüftler blieb bislang, zumindest in Deutschland, ein Longplay-Charttopper unter eigenem Namen versagt.

Maßgeschneiderte Songs

Jetzt ist der Produzentengott mit dem Nachfolger am Start. Auf "Shock Value 2" drängen sich so unterschiedliche Berühmtheiten wie Teenie-Königin Miley Cyrus, die den anspruchslos-"catchy" Titel "We Belong To the Music" präsentiert, und Nickelback-Sänger Chad Kroeger, der zu "Tomorrow In The Bottle" gröhlt. Katy Perry hat den leicht debilen Stampfer "If We Ever Meet Again" abgekriegt. Überhaupt zeigt der Timbaland ein unfassbar gutes Händchen darin, den unterschiedlichsten Acts einen Song maßzuschneidern.

Justin Timberlake gab der 37-Jährige den subtilen Hochglanz-R'n'B-Groover "Carry Out". Nelly Furtado hat mit "Morning After Dark" einen echten Ohrwurm abgestaubt. Für SoShy, die bei diesem Track ebenfalls mitmischt, könnte es eine bessere Einführung nicht geben. Die früher als Songwriterin für Monrose oder Chris Cornell beschäftigte Musikerin Deborah Epstein ist jetzt unter diesem Alias bei Timbalands Label Mosley Music Group unter Vertrag. Auch R'B-Sängerin Brandy schaut vorbei - unter dem Namen Bran' Nu.

Nachfolge-Hit?

Die Ohrwurm-Ballade stammt dieses Mal ausgerechnet von den Rockern Jet. Über eine Sixties-Melodie, in der die Band ihn beim Vornamen ruft, packt Timbaland hier edle synthetische Klänge und eingängigen Sprechgesang, in dem er sich selbst lobt. Wenn es einen Nachfolger von "Apologize" gibt, wird das entweder dieses "Timothy Where You Been" sein oder "Undertow", der charmante Song von The Fray. Ganz sicher aber nicht OneRepublics aufdringlich-jauliges "Marching On".

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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