Amanda Jenssen im Feature

Eine Reise nach "Happyland"

published: 10.05.2010

Amanda Jenssen schreibt jazzige Popsongs voller Tiefe  (Foto: Public Address) Amanda Jenssen schreibt jazzige Popsongs voller Tiefe (Foto: Public Address)

Für einige Akustik-Gigs reiste die stylische Musikerin Amanda Jenssen Ende April nach Deutschland. Die 21-Jährige mit dem Retro-Look stammt aus der südschwedischen 76.000-Seelen-Gemeinde Lund. In ihrer Heimat veröffentlichte sie bereits zwei Alben, die Eindruck hinterließen. Jetzt startet die Sängerin mit ihrem modernen, vom Jazz beeinflussten Songwriter-Pop auch in Deutschland durch. Am 7. Mai erschien ihr Longplayer "Happyland".

Mit ihrer heiseren Stimme intoniert Jenssen darauf düstere Nummern wie das drängende "Save Me For a Day" und den traurigen Ohrwurm "Autopilot" oder kämpft mit den eigenen Dämonen in "Borderline". Daneben stehen lebenslustige Stücke wie "Common Henry" oder, mit leichten Country-Anklängen, "The Rebounder". Alle Tracks sind komplex, haben Tiefe und offenbaren eine für eine so junge Frau ungewöhnliche Reife.

Amanda Jenssen (15 Bilder)

Amanda Jenssen
Amanda Jenssen
Amanda Jenssen
Amanda Jenssen


Bei ihrem Live-Auftritt im intimen Hamburger "Stage Club" fehlten die elektronischen Elemente der Songs, dafür gewannen die Stücke in den Unplugged-Versionen an Direktheit. Bei Jenssen lohnt es zudem immer, auf den Text zu hören – ansonsten entgehen einem viel Humor und Selbstreflektion. Dieses "Happyland" ist eine Reise wert.

Amanda Jenssen - Happyland New album "Happyland" out October 26. http://www.amanda-jenssen.se Amanda Jenssen - Happyland

Amanda Jenssen - "Happyland"


Auf ihrer Homepage nimmt dich Amanda übrigens nicht nur mit nach "Happyland", sondern verlost zudem einen Trip für zwei Personen nach Las Vegas - unter allen, die sich für ihren Newsletter anmelden.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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www.amandajenssenmusic.com/de

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