CD-Tipp

Tom Jones - "Greatest Hits Rediscovered"

published: 29.11.2010

Tom Jones - "Greatest Hits - Rediscovered"  (Cover: Universal Music) Tom Jones - "Greatest Hits - Rediscovered" (Cover: Universal Music)

Es gibt ihn noch – und wie. Tom Jones, der Weltstar aus Wales mit der kräftigen Stimme, hat es geschafft, nicht als Oldie-Sänger zu enden. Bis heute landet der 70-Jährige regelmäßig mit seinen neuen Songs in den Charts. Zusätzlich blickt er auf eine fast 50-jährige Karriere im Musikgeschäft zurück. Mit der Doppel-CD "Greatest Hits - Rediscovered" kann man sich durch seine Geschichte hören.

Der inzwischen in Würde ergraute "Tiger" hat 29 Tracks ausgesucht, darunter Kult-Klasiker wie "It’s Not Unusual" aus dem Jahr 1964 und weitere Perlen der 60er Jahre wie "What’s New Pussycat" und "Delilah" sowie Smash-Hits der Siebziger wie "She’s A Lady".


Nach den Las-Vegas-Hallenfüllern folgen jüngere Ohrwürmer, unter anderem die Singles seines Erfolgsalbums "Reload" aus dem Jahr 1999. Damals schrieb Mousse T. "Sexbomb" für ihn, mit den Cardigans schmetterte er "Burning Down The House" und "Mama Told Me Not To Come" mit den Stereophonics. Weihnachtlich wird es bei "Baby It's Cold Outside", einem Duett mit Ex-Catatonia-Sängerin Cerys Matthews. Seine Version von Princes "Kiss" hievte der Crooner solo auf den Chart-Thron.

Zu den vielen großen Titeln gesellt sich weniger Bekanntes wie "What Good Am I" aus Jones' aktuellem, besinnlichen Album "Praise & Blame". Freudig begrüßen wird man auch seine Zusammenarbeit mit Robbie Williams für ein Medley aus "The Full Monty". Wessen mp3-Player noch Nachholbedarf in Sachen Tom-Jones-Lieder hat, sollte bei "Greatest Hits - Rediscovered" zuschlagen: Hier gibt es gaaaanz viel Musikgeschichte für wenig Taler.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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www.tomjones.com

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