CD-Tipp

Panic! At The Disco - "Vices & Virtues"

published: 27.03.2011

Panic! At The Disco änderten zweimal ihren Namen: 2008 strichen sie das Ausrufezeichen, führten es als Duo jedoch wieder ein  (Cover: Warner Music) Panic! At The Disco änderten zweimal ihren Namen: 2008 strichen sie das Ausrufezeichen, führten es als Duo jedoch wieder ein (Cover: Warner Music)

Aus dem früheren Quartett Panic! At The Disco aus Las Vegas ist vor zwei Jahren ein Duo geworden, das aus Musikinstrumentalist und Sänger Brendon Urie und dem Schlagzeuger Spencer Smith besteht. Die ehemaligen Mitglieder Ryan Ross (Gitarre) und Jon Walker (Bass) gründeten als The Young Veins ihr eigenes Projekt.

Mutige Mischung

Nach turbulenten Zeiten sieht Brendon Urie seine Band wieder obenauf (Foto: Public Address)Nach turbulenten Zeiten sieht Brendon Urie seine Band wieder obenauf (Foto: Public Address)

Die übrig geblieben "Panik-Rocker" Urie und Smith erinnern sich auf ihrem neuen Werk "Vices & Virtues" deutlich an ihre Band-Wurzeln. Das Debüt-Album "A Fever You Can`t Sweat Out" von vor sechs Jahren mit seinem Fetenhit "I Write Sins Not Tragedies" ist hier die Referenz. Doch die Musiker fügen auf ihrem aktuellen Longplayer auch frische Elemente hinzu. Die Platte besteht nicht aus reinem Rock'n'Roll, die Songs weisen zum Teil große Stil-Sprünge auf.

Die CD startet mit der eingängigen Single "The Ballad Of Mona Lisa", gefolgt vom eher langweiligen "Let's Kill Tonight". Für das dritte Stück erzeugt das Duo dann einen deutlich schnelleren Rhythmus. Das "Hurricane" betitelte Lied ist Mitsing-Rock, der spätestens beim zweiten Anspielen zum Ohrwurm wird. Es folgen eine Reihe synthetischer, schwächerer Tracks.

Unvergesslich

Erst mit "Always" erklingt wieder natürlich wirkende Rockmusik. Der Song versprüht Romantik, ohne künstlich zu klingen - eine richtige Erleichterung. Urie singt seinen Part gefühlvoll und wird dabei lediglich von einer Akustikgitarre begleitet. Hier zeigen die beiden Musiker ihr ganzes Können. Doch "Vices & Virtues" bietet weiterhin ein Kontrastprogramm einschließlich Glockenspiel, Jazzelementen sowie elektronischen Improvisationen und schließt pompös ab: Auf dem Song "Nearly Witches (Ever Since We Met...)" kommt sogar ein Kinderchor zum Einsatz. Den wird der Zuhörer nicht so schnell wieder vergessen.

[Merle Richter]

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