CD-Tipp

Heather Nova – „Redbird“

published: 17.08.2005

Heather Nova – „Redbird“ (Foto: Sony BMG) Heather Nova – „Redbird“ (Foto: Sony BMG)

Gewohnt luftig leicht und sphärisch besingt Heather Nova auf ihrem neuen Album die Gefühle der Mutterschaft („Mesmerised“, „Motherland“). Dabei driftet sie häufig zu stark in sirenenhafte Gesangspassagen ab. Meist nur von Akustikgitarre, Bass und Drums begleitet, beschreitet Heather Nova musikalisch kaum neue Wege, sondern wandelt lieber auf bekanntem Terrain.

Das ist schade, denn in Momenten, in denen sie sich wegtraut von leiser Minimalst-Instrumierung und eine E-Gitarre zu Wort kommen lässt, findet sie spielerisch eine natürlich starke Stimmlage und wirkt dadurch wild und anziehend zugleich – an „Overturned“ hätten Lou Reed und Johnny Cash ihre Freude gehabt.

Eindeutiger Schwachpunkt von „Redbird“ ist die stark ans Original angelehnte Cover-Version von Chris Isaaks Dauerbrenner „Wicked Game“ – hier fehlt es an Sex-Appeal und Erotik.

[Sonja Ritter]

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