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CD-Tipp

Maná - "Drama y Luz"

published: 07.06.2011

Maná - "Drama y Luz"  (Warner) Maná - "Drama y Luz" (Warner)

Die Musik dieser mexikanischen Band zeigt das Herz Lateinamerikas. Die spanischen Texte der Latinrocker Maná handeln von unerfüllten Träumen, Traurigkeit über Verlust und Hoffnung auf ein Wiedersehen. Im Lied "Latinoamérica" kritisiert das Quartett die Unterdrückung der Lateinamerikaner. "Lateinamerika - wir müssen kämpfen, mit Würde und Werten", heißt es in dem Song. Oft haben die Texte eine politische Botschaft, beschreiben Ungerechtigkeiten und rufen dazu auf, sich gegen Missstände aufzulehnen. Beispielsweise unterstützt die 1986 gegründete Formation die Zapatistas, eine Bewegung, die für die Rechte der indigenen Bevölkerung in Mexiko eintritt, und die Unabhängigkeitsbewegung Puerto Ricos.

Traditionell und rockig

Seit Maná 1999 mit Santana auf Welttournee waren, sind sie in den spanischsprachigen Ländern und den USA erfolgreich. Mit dem neuen Album "Drama y Luz" will die Latin-Rockband nun auch in Deutschland den Durchbruch. Einige Lieder sind rockiger und weniger vom Latin beeinflusst als die Titel ihres bis dato bekanntesten Albums "Amar es Combatir". Doch es finden sich auch Balladen wie "No te rindas". Diesen Song gibt es auf dem Album sowohl als Rockfassung als auch in der Version des traditionellen karibischen Musikstils Bachata. Der Song "Dragón" wirkt dagegen fast wie ein Abstecher in den Heavy-Metal, was den Text über enttäuschte Liebe musikalisch unterstützt.


32-köpfiges Orchester

Die Singleauskopplung "Lluvia al Corazón", der zentrale Song des Albums, tritt für Hoffnung ein, die die Menschheit gerade heute nicht verlieren sollte. Das Stück mit der ruhigen, gleichmäßigen E-Gitarrenbegleitung wirkt recht eintönig, könnte aber gerade deswegen die Massen ansprechen. Das Highlight der Platte stellt "Espejo" dar, bei dem ein 32-köpfiges Streicher- und Bläserorchester mitwirkt. Hier entsteht ein spannender Kontrast zwischen Streichereinlagen und Gitarrensound. Zusammen mit dem verzweifelten Text über eine aussichtslose Lage bildet dieser Gegensatz eine gelungene Kombination.

[Anne-Kristin Kruse]

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