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DVD-Tipp

Violent Femmes – „Permanent Record...“

published: 21.09.2005

Violent Femmes - „Permanent Record: Live & Otherwise“  (Foto: Warner) Violent Femmes - „Permanent Record: Live & Otherwise“ (Foto: Warner)

Wer nach 1980 geboren ist, findet sicher, dass Sänger Gordon Gano aussieht wie Oliver Bierhoff. Ansonsten denkt er bestimmt, dass die verschwitzte Combo da auf der winzigen Bühne des Boat House extrem schrammelige Musik spielt. In den 80er Jahren war das Kult. Die Violent Femmes galten als die Verkörperung des Indietums schlechthin, noch mehr als Weezer heute. Mit dem karriereorientierten Erfolgsdenken des eben erwähnten Fußballpromis hat sie nie das Geringste verbunden.

Gordon und seinen Kollegen Brian Ritchie am Bass und Stehtrommler Victor De Lorenzo dabei zuzusehen, wie sie ihr alles andere als High-end-ig klingendes Equipment malträtieren, ist pure Lust am Minimal-Sound. „Permanent Record: Live & Otherwise“ ist die erste DVD der Femmes. Eine Handvoll Videos durchbricht die visuelle Monotonie: Es gibt die schrägen Clips zu „Gone Daddy Gone / I Just Want To Make Love To You“, „Children Of The Revolution”, “I Held Her In My Arms”, “American Music”, “Used To Be”, “Breakin' Up” und “Machine” zu sehen.

Die Jungs aus Milwaukee sind derzeit wieder auf Tour, weshalb diese DVD nicht nur als Einstieg sondern auch als Einstimmung zu empfehlen ist. Schade bloß, dass die Coverversion des Culture-Club-Klassikers „Do You Really Want To Hurt Me“ nirgendwo zu finden ist. Boy George hatte seinerzeit übrigens genug Humor, um die Fassung der Femmes cool zu finden.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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