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CD-Tipp

Cäthe - "Ich muss gar nichts"

published: 04.10.2011

Cäthe machte schon als kleines Mädchen leidenschaftlich gern Musik. Jetzt ist ihr erstes Album erschienen  (Foto: DEAG) Cäthe machte schon als kleines Mädchen leidenschaftlich gern Musik. Jetzt ist ihr erstes Album erschienen (Foto: DEAG)

Der Eine oder Andere mag sich noch an Janis Joplin erinnern, die amerikanische Rockröhre, die sich auf der Bühne regelrecht ihr Herz aus der Brust sang. Wenn man sich Catharina Sielands alias Cäthes Album mit dem trotzigen Titel "Ich muss gar nichts" anhört, fühlt man sich hin und wieder in die späten 60er, die Zeit der Frontfrau von Big Brother and the Holding Company, zurückversetzt. Denn stimmgewaltig sind die zwölf Songs auf dem Debütalbum der Wahl-Hamburgerin Cäthe allemal.


Passt in keine Schublade

Die alle von ihr selbstgeschriebenen und vertonten Texte erzählen auf einfühlsame und poetische Art und Weise von alltäglichen Eindrücken und Situationen. Cäthe singt von großen Gefühlen ("Wahre Liebe") und erinnert daran, sich nicht von Ängsten kontrollieren zu lassen ("Señorita"). Bereits ihr Albumtitel ist eine bockige Kampfansage, die man sonst von pubertierenden Teenagern gewöhnt ist. Allerdings scheint "Ich muss gar nichts" vielmehr klarzustellen, dass man nicht irgendwelchen Erwartungen gerecht werden muss oder sich irgendwo einordnen sollte. Und so ist es auch schwer, Cäthe in eine bereits beschriftete Schublade zu packen. Denn ihr Album verfolgt keine klare Linie, ist vielmehr eine Mischung aus Pop, Rock, Chanson und Elektro. In ihrem Fall stellt das eine durchaus stimmige Kombination dar. "Ich muss gar nichts" ist die passende Beschriftung für Cäthes ganz persönliche Schublade.

[Elena Navarro Ramil ]

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Offizielle Homepage von Cäthe

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