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"50 Words For Snow"

Kate Bush mit Winter-Album

published: 23.11.2011

Kate Bush - "50 Words For Snow"  (Cover: EMI) Kate Bush - "50 Words For Snow" (Cover: EMI)

Mitnichten ein typisches Weihnachtsalbum, jedoch ein großartiges Winter-Konzept-Album ist das langerwartete neue Werk von Kate Bush geworden. Die britische Singer/Songwriterin hat sich für "50 Words For Snow" sechs Jahre Zeit gelassen. Die von ihr selbst geschriebene und produzierte Musik zur kalten Jahreszeit verzichtet auf branchenübliche Tricks wie Radiotauglichkeit, Ohrwurm-Refrains oder Hit-Singles. Chartstürmer wie ihre Debütsingle "Wuthering Heights" von 1978 oder den 1985er Erfolg "Running Up that Hill" sucht man hier vergeblich. Stattdessen präsentieren sich dem Hörer bei einer Spieldauer von 65 Minuten sieben sich Zeit nehmende Stücke, die sparsam instrumentiert und oft nur mit Sprechgesang intoniert sind.

Die Songs schaffen trotzdem oder gerade deswegen eine atmosphärische Dichte. Am besten schürt man das Feuer im Kamin und wärmt man seine Hände an einer Tasse heißen Tee, während man sich dem akustischen Genuss hingibt. Sonst fröstelt man bei den fallenden Schneeflocken in "Snowflake" zu schnell. Gänsehaut verursachen auch "Lake Tahoe" und "Misty". Das ungestüme "Wild Man" hebt das Tempo an, bevor sich Bushs Landsmann Elton John für "Snowed In At Wheeler Street" die Ehre gibt. Zusammen erinnert sich das Duo an Momente einer Liebe aus verschiedenen Zeiten.

Herrlich bizarr: Im Titeltrack sagt Gast-Star Stephen Fry als Professor Joseph Yupik die 50 Worte für Schnee auf und wird dabei von der Künstlerin höchstselbst angefeuert. Die kreative Liste ist richtig lustig und reicht von "anklebreaker" bis "blown from polar fur". Den Kreis schließt dann das ruhige "Among Angels". Klavier und Kates Stimme verabschieden uns wieder in die weiße Kälte.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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www.katebush.com

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