Jordan Knight im Interview

"Jeder unserer Schritte wurde beobachtet"

published: 31.05.2012

New-Kids-On-The-Block-Sänger Jordan Knight hat sein Soloalbum "Unfinished" veröffentlicht (Foto: Public Address) New-Kids-On-The-Block-Sänger Jordan Knight hat sein Soloalbum "Unfinished" veröffentlicht (Foto: Public Address)

Jordan Knight war 14 Jahre alt, als er 1984 das erste Mal mit seiner Band New Kids On The Block (NKOTB) auf der Bühne stand. Heute bringt der 42-Jährige immer noch Frauen zum Kreischen. Während der NKOTBSB-Tour lässt er zusammen mit seiner Band und den Backstreet Boys das Boygroup-Zeitalter wieder aufleben. Mit Unikosmos sprach der Entertainer über die Wiedervereinigung seiner Band und sein neues Solo-Album "Unfinished".


Wieso hast Du Dich für eine Wiedervereinigung mit New Kids On The Block entschieden?
Jordan Knight: "Viele unserer Fans wollten uns gerne wieder zusammen auf der Bühne stehen sehen. Ich wusste, dass es bestimmt großen Spaß machen würde, mit den Jungs unsere alten Songs zu singen und Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Außerdem wollte ich mit meinen Bandkollegen neue Lieder schreiben, weil wir uns in den letzten Jahren musikalisch verändert haben. Wir sind viel bessere Entertainer geworden und machen daher heute auch bessere Shows."


Wie ist es, zusammen mit den Backstreet Boys auf Tour zu sein?
"Es bringt wirklich sehr viel Spaß. Es ist cool, die Songs von den Backstreet Boys zu hören, wenn sie auf der Bühne stehen. Wir wechseln uns mit unseren Performances ab. Bei manchen Songs singen wir auch alle zusammen."

Jordan Knight und New Kids On The Block (7 Bilder)

Jordan Knight und New Kids On The Block
Jordan Knight und New Kids On The Block
Jordan Knight und New Kids On The Block
Jordan Knight und New Kids On The Block


Was war Deine schlechteste Erfahrung in der Boyband?
"Als wir mit New Kids On The Block erfolgreich wurden, wurde unsere Band zu einem Phänomen und wir standen auf einmal im Rampenlicht. Mit dem Erfolg kamen auch viele Menschen, die uns ausknocken wollten und jeden unserer Schritte beobachtet haben. Dieser Teil des Showbusiness ist sehr nervenaufreibend. Denn wenn man jung ist, ist es besonders schwer, den Durchblick zu behalten. Auf diese Erfahrung wurden wir nicht nicht vorbereitet
Das Gute war, dass wir es als Boyband zusammen durchgestanden haben. Ich hatte vier Bandmitglieder, die das gleiche durchgemacht haben wie ich. Das hat mir damals sehr geholfen."

Was sind die Vorteile, ein Solo-Künstler zu sein?
"Ich kann die Musik produzieren, die ich schon immer machen wollte und habe eine größere Kontrolle über die Dinge die ich tue. Auf der Bühne sind die Scheinwerfer immer auf mich gerichtet. Das fühlt sich gut an und macht mir großen Spaß. Allerdings gibt es auch Nachteile: Wenn ich auf der Bühne Fehler mache, dann bin ich allein dafür verantwortlich. Es ist somit riskanter, gleichzeitig aber auch aufregend."


Ist "Unfinished" ein autobiografisches Album?
"Ja, es ist eine Art von einer Autobiografie. Ich habe damit gesagt, was ich fühle. 'Unfinished' ist sozusagen ein Statement dafür, dass unsere Leben noch nicht beendet sind. Vor allem wenn man sich künstlerisch betätigt, ist das was man tut auf eine Weise immer unbeendet, weil man immer neue Ideen hat. So ging es mir auch, als ich das Album gemacht habe. Ich habe mich dabei immer wieder gefühlt, als ob ich noch nicht fertig sei und habe immer weiter gemacht."


Wie hat sich Dein Privatleben in den letzten Jahren verändert?
"In meinem Privatleben ist heute vieles anders, als noch in den 80ern. Ich habe geheiratet und bin Vater von zwei Söhnen. Außerdem hat sich meine Einstellung geändert: Heute bin ich dazu in der Lage, Vieles mehr zu schätzen und mehr zu genießen."

Würdest Du Deinen Söhnen erlauben, die selbe Karriere zu machen?
"Ja, ich würde es ihnen erlauben. Allerdings würde ich vorher sicher stellen, dass sie es aus den richtigen Gründen machen. Ich denke, dass ich sie sehr unterstützen könnte. Ich wüsste, was ich ihnen raten würde, wenn es ihnen nicht gut gehen oder sie eine schwierige Phase durchmachen würden, weil ich genau die selben Erfahrungen gemacht habe. Es wäre sicherlich etwas Positives, wenn sie die gleiche Karriere machen wollten."

[Laura Treskatis]

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