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CD-Tipp

"OST - Harry Potter und der Feuerkelch"

published: 17.11.2005

"OST - Harry Potter und der Feuerkelch" (Foto: Warner) "OST - Harry Potter und der Feuerkelch" (Foto: Warner)

Pünktlich zur Verfilmung des vierten Potter-Romans "Harry Potter und der Feuerkelch" erscheint der dazugehörige Soundtrack. Die Filmmusik entstand unter der Leitung des klassisch geschulten Komponisten Patrick Doyle, der seinen Potter-Filmmusik-Vorgänger John Williams ablöste. Nachdem er bereits die Musik zu "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" und über 30 weitere Kinofilm-Scores geschrieben hat, widmete sich der auf Klavier und Gesang spezialisierte Doyle nun dem Zauber-Klassiker.

Der Filmscore in Form von 21 Instrumentalstücken zeigt sich mehr als abwechslungsreich. Das kurze Opener-Stück "The Story Continues" bereitet mit seinem Spannungsaufbau auf Weiteres vor: Nach dem irisch-folkloristisch angehauchten "The Quidditch World Cup" bietet das aufregende "Dark Mark" ein Auf und Ab zwischen schnellen Geigen, ruhigen Bläsern und anderen raffinierten Parts. Die meisten Songs sind düsterer, spannender Natur, so zum Beispiel "Sirius Fire", "The Black Lake", "The Maze" oder "Voldemort", welches sich über mehr als neun Minuten erstreckt.

Das verspielte "Rita Skeeter" mit tänzelnden Holzbläsern oder das lustige Blechbläser-Stück "Hogwarts March" lockern die düstere Atmosphäre zwischenzeitlich auf. Auch die beiden fröhlichen Walzer "Neville's Waltz" und "Potter Waltz" tragen hierzu bei. Ein pompöseres Stück mit Blechbläsern und Paukenschlägen findet sich in "Golden Egg". Nur in "Underwater Secrets", welches mit fließenden Harfenklängen untermalt wird, gibt es einen Gesangspart, wo eine Frauenstimme im Enya-Stil erklingt. Der letzte Score-Titel ist ein typisch kitschiger Happy-End-Song in Dur.

Ein Zuckerstück neben den Score-Tracks sind drei Rocksongs am Ende des Albums. Sie werden bei der Weihnachtsballszene der Schule Hogwarts gespielt. Die Band ist mit Größen der Musik besetzt: Es singt Jarvis Cocker, Sänger und Songschreiber der britischen Band Pulp, der die drei Stücke zusammen mit dem berühmten Produzenten Mike Hedges verfasste.

Neben Steve Claydon und Produzent Jason Buckle sind zwei Radiohead-Männer am Start: Johnny Greenwood zupft die Gitarre und Phil Selway übernimmt das Schlagzeug. "Do The Hippogriff" wird mit heiserem "Are you ready"-Geschrei eingeleitet, schrammelnde Gitarren und schnelles Schlagzeug lassen das Stück wie einen alten Rocker-Song wirken. Das gemäßigte "This Is The Night" erinnert an Franz Ferdinand und lässt Radiohead-Gitarrensounds heraushören. Die Ballade "Magic Works" wirkt als Abschlussstück zu ausladend kitschig, zumal sie mit einem gehauchten "This is going to all the lovers out there" eingeleitet wird. Abwechslung und Spannung bieten die 21 + drei Tracks des Albums allemal.

[Nora Erlenbach]

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