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CD-Tipp

"Mozart Meets Kuba"

published: 25.11.2005

Klazz Brothers & Cuba Percussion - "Mozart Meets Kuba" (Foto: Sony BMG) Klazz Brothers & Cuba Percussion - "Mozart Meets Kuba" (Foto: Sony BMG)

Ist überliefert, ob Mozart Humor hatte? Den hätte Wolfgang Amadeus sicherlich gebraucht, um an der CD „Mozart Meets Cuba“ von Klazz Brothers & Cuba Percussion Gefallen zu finden. Nachdem die Band mit einem ähnlichen Konzept bereits „Jazz Meets Kuba“ und „Classic Meets Kuba“ auf die wehrlose und noch weitgehend in „U“- und „E“-Liebhaber getrennte Hörerschaft losgelassen hatte, folgt jetzt der dritte Streich.

Ähnlich respektlos wie Jacques Loussier seinerzeit mit „Play Bach“ den guten Johann Sebastian verjazzte, so konsequent arrangieren Klazz Brothers & Cuba Percussion hier den Salzburger Komponisten nach Gutdünken um. Sie mopsen die bekanntesten Melodien, etwa aus „Eine kleine Nachtmusik“ oder Opern wie „Die Zauberflöte“ oder „Don Giovanni“ und spielen sie mitreißend rhythmisch wie einen aktuellen Pophit oder Schlager in der kubanischen Bar auf dem Kiez.

Nicht einmal die Fantasie C-Moll oder die A-Dur-Sonate (KV 331) ist vor Glut versprühender Leidenschaft sicher. Am Ende hat gar „Mambo No. 5“-Eintagsfliege Lou Bega einen Gastauftritt. Ob der auch live mit dabei ist? Am 7. Dezember 2005 sind Klazz Brothers & Cuba Percussion für die Berliner Philharmonie gebucht, woran sich eine "Mozart Meets Cuba"-Tournee durch Deutschland anschließt.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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