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DVD-Tipp

Hildegard Knef - "Erinnerungen"

published: 07.12.2005

Hildegard Knef (Foto: Public Address) Hildegard Knef (Foto: Public Address)

Sie war Schauspielerin, Schriftstellerin und Sängerin – Hildegard Knef. Laut Jazz-Vokalistin Ella Fitzgerald war sie sogar „die weltbeste Sängerin ohne Stimme“. „Erinnerungen“ stellt die vielseitige Frau in 145 Minuten vor.

Die DVD setzt sich aus den beiden Personalityshows "Knef 73" und "Hildegard Knef und ihre Lieder" aus dem Jahr 1975 zusammen. Diese beinhalten Playback-Auftritte in zeitgenössischer Fernseh-Kulisse zu unvergessenen Knef-Klassikern wie "17 Millimeter fehlten für zum Glück", „Fragebogen“, "Jene irritierte Auster" und "Der alte Wolf". Dazwischen wird man Zeuge, wie Knef aus ihrem Buch "Ich brauch' Tapetenwechsel" liest, und sieht Interview-Schnipsel mit Wegbegleitern und berühmten Zeitgenossen wie Willy Brandt, Henry Miller und Henri Nannen. Alte Fotografien und Filmplakate sind mit dem Evergreen „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ unterlegt. Bei „Natasha“ beginnen dann die wirklich bewegten Bilder.

Für "Hildegard Knef und ihre Lieder" wurden zudem aufwändige, Videoclip-ähnliche Filmchen zu den Liedern des damals aktuellen Albums "Ich bin den weiten Weg gegangen“ gedreht. Die meisten entstanden draußen in der Nähe von Salzburg, wo die Künstlerin lebte. Ihre Nüchternheit und Wärme, ihre Intelligenz und ihr Humor bezaubern noch heute. Herrlich, wie sie, mit ihrer Tochter spielend, darüber spricht, warum sie Kindergärten ablehnt. Knef, die sich laut einer Freundin „ernst, aber nicht wichtig“ nahm, fehlt.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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