CD-Tipp

Ja Rule - "Exodus"

published: 23.12.2005

Ja Rule - "Exodus" (Foto: Island Def Jam) Ja Rule - "Exodus" (Foto: Island Def Jam)

Der Reibeisen-Rapper will es noch mal wissen: Auf seine Greatest-Hits-Sammlung „Exodus“ hat er neben seine alten Erfolge zwei neue Tracks gesetzt. Der als Auskopplung vorgesehene Titel „Exodus“ ist ein stimmiger kommerzieller HipHop-Track, der Ohrwurmqualität hat. Der zweite Neuling, „Me“, kommt dagegen etwas schwachbrüstig daher.

Chronologisch von 1999 bis heute sind die früheren Singles aneinanderreiht. Der Mann aus Queens zeigt uns verschiedene Gesichter. Als gefährlicher Gangsta wie bei „It’s Murda“ mit DMX und Jay-Z oder ganz soft bei „I Cry“ – so richtig hat Ja Rule in keiner dieser Rollen überzeugt. Kollege 50 Cent disst ihn gerne als Poser. Trotzdem: Der Flow stimmt, die Hooks gegen ins Ohr und die Chartpositionen waren beeindruckend. Schmusige Superhits wie „Always On Time“ und „Mesmerize“ mit Ashanti sowie “Ain’t It Funny” mit Jennifer Lopez kletterten in schwindelnde Hitparadenhöhen.

Selbst wenn diese Best-Of-CD nicht einschlagen sollte, hat Ja Rule dieser Tage etwas zu feiern: Nach langem Prozess sind die Inhaber des Labels Murder Inc, auf dem er veröffentlicht, jetzt vom Vorwurf der Geldwäsche freigesprochen worden. Ja Rule hat seit Beginn seiner Karriere mit den Gebrüdern Gotti zusammengearbeitet. Irv Gotti hat die meisten seiner Titel produziert, so auch „Exodus“.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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