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Patrick Nuo im Interview

Er redet über seine geheime Liebe

published: 29.08.2005

Konservativer Katholik und Popstar - Patrick Nuo (Foto: Public Address) Konservativer Katholik und Popstar - Patrick Nuo (Foto: Public Address)

Es war ihr Glaube, der Patrick Nuo beeindruckte. Dass das hübsche Mädchen aus dem Jeansladen in Los Angeles katholisch war und regelmäßig zur Kirche ging, unterschied sie von all den anderen. Heute ist Molly schon seit einem Jahr die Freundin des umschwärmten Sängers.
Lange haben die beiden ihre Liebe geheim gehalten. Erst jetzt spricht Patrick Nuo offen über ihre Beziehung. Im Interview mit Public Address nimmt der Star außerdem Stellung zu Papst Benedikt XVI. und enthüllt, welche religiösen Einstellungen er selbst hat: Der Sänger ist gegen Abtreibung, gegen Frauen im Priesteramt und gegen Verhütung. Auch musikalisch tut sich bei Patrick Nuo einiges: Die Single "Beautiful" steht schon in den Läden. Das neue Album "Superglue" (Wea) erschien am 9. Mai 2005.

Du hast deine Fans damit überrascht, dass du eine Freundin hast. Wie lange schon?
Patrick Nuo: "Ich habe sie beim ?5 Days?-Video kennen gelernt. Das war so im Februar 2003. Ungefähr ein Jahr später sind wir zusammengekommen. Der E-Mail-Kontakt war verloren gegangen, weil ich von meiner Seite wohl ein bisschen gebremst habe."

Du hast auf Englisch geschrieben?
"Genau. Ich hatte keinen Bock drauf, dass andere das alles korrigieren und lesen sollten. Und deswegen waren die Messages immer sehr kurz, später auch von ihrer Seite."

Jetzt seid ihr schon ein Jahr zusammen. Hattet ihr das Gefühl, dass eure Beziehung jetzt gefestigt genug ist, dass ihr an die Öffentlichkeit gegangen seid? Oder was war der Grund, warum du es jetzt öffentlich gemacht hast?
"Am Anfang herrscht in einer Beziehung so etwas Geheimnisvolles, etwas Privates und Mystisches, das man einfach zu zweit genießen will. Ich habe keinen Bock gehabt, in diesen Rummel der Erklärungen und Rechtfertigungen zu geraten. Ich wollte die Beziehung einfach privat halten. Jetzt war ein guter Zeitpunkt, es zu sagen."

Warum?
"Ich habe einige Interviews geführt, wo ich, anstatt um die Fragen herumzureden, den kürzeren Weg genommen habe. Da habe ich gesagt: "Nee, ich hab` keine Freundin." Das ist nicht die Wahrheit, sondern eine Lüge, und eine Lüge ist eine Sünde. Und eine Sünde tut nicht gut. Das kann ich nicht mehr ertragen. Das habe ich aber, denke ich, nicht mehr als fünf Mal gemacht."

Was ist das Besondere an Molly?
"Alles. Sie hat eine ähnliche Vergangenheit wie ich. Wir haben in den Kernpunkten ähnliche oder die gleichen Einstellungen."

Welche sind das?
"Als ich in der Anfangszeit angerufen habe und sie fragte, was sie so macht, hat sie erzählt, dass sie auch zur Kirche geht. Das konnte ich gar nicht glauben. Hier in Deutschland habe ich auch viele platonische Beziehungen gehabt und in meinem Freundeskreis Mädchen gekannt. Und was das Thema Kirche angeht, war die Reaktion von Frauen darauf immer so: "Äh, nee, was ist das?". Und für mich ist ganz klar, dass das zu meinem Leben gehört. Und bei ihr war das auch so. Und was war "wow" ein großer Bonus."

Gehört ihr der gleichen Konfession an?
"Ja."

Bist du katholisch?
"Ja."

Was hältst du vom neuen Papst?
"Sehr gut. Ich war am Anfang eigentlich eher dagegen."

Gegen Joseph Ratzinger als Person?
"Also, nicht gegen ihn. Ich meine, am Anfang habe ich versucht, nach der Ausstrahlung zu gehen. Der Papst ist ja wirklich ein heiliger Mensch. Und das habe ich versucht, nach der Wahl in den Bildern herauszufinden. Ratzinger habe ich bei der Verkündigung oft als ein bisschen belastet, unglücklich, müde empfunden und war dann nicht sicher, ob er der Richtige ist. Im Nachhinein, als er dann herauskam und da so stand und strahlte, habe ich gedacht: "Der liebe Gott weiß schon, wen er da gewählt hat." Das war schon gut, sehr gut."

Was erhoffst du dir von ihm?
"Dass er der Kirche treu bleibt."

Nun, er wird wohl kaum austreten?

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www.patrick-nuo.de

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