Heather Nova

Comeback nach Babypause

published: 31.08.2005

Heather Nova – "Redbird"  (Foto: Sony BMG) Heather Nova – "Redbird" (Foto: Sony BMG)

Viele Eltern behaupten, die Geburt ihres ersten Kindes sei ein Bewusstsein erweiterndes Erlebnis gewesen, dass ihr Leben für immer veränderte. Genau so erging es nach eigenen Angaben auch der Sängerin und Songschreiberin Heather Nova, die vor kurzem ihren Sohn Sebastian zur Welt brachte. Inspiriert durch das Wunder des neuen Lebens gab sich die fleißige Amerikanerin jedoch nicht allein den Mutterfreuden hin, sondern werkelte neben Stillen und Windeln wechseln fleißig an neuen Songs.

Zwölf von denen hat sie nun auf die CD „Redbird“ gebannt. Gewohnt luftig leicht und sphärisch besingt Heather Nova die bisher ungekannten Gefühle der Mutterschaft („Mesmerised“, „Motherland“) und driftet dabei teils ein wenig zu stark in sirenenhafte Gesangspassagen ab. Meist nur von der Akustikgitarre, Bass und Drums begleitet, beschreitet Heather Nova musikalisch kaum neue Wege, sondern wandelt auf bekanntem Terrain. Das ist ein wenig schade, denn in Momenten, in denen sie sich wegtraut von leiser minimalst Instrumierung und auch einmal eine E-Gitarre zu Wort kommen lässt, findet sie spielerisch eine natürlich starke Stimmlage und wirkt dadurch wild und anziehend zugleich – an „Overturned“ hätten Lou Reed und Johnny Cash ihre Freude gehabt. Eindeutiger Schwachpunkt von „Redbird“ ist die stark ans Original angelehnte Cover-Version von Chris Isaaks Dauerbrenner „Wicked Game“ – hier fehlt es an Sex-Appeal und Erotik.

[Sonja]

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