Keith Urban im Interview

"Wir waren Selbstversorger"

published: 31.08.2005

Mag das beschauliche Leben in Nashville - Keith Urban (Foto: Public Address) Mag das beschauliche Leben in Nashville - Keith Urban (Foto: Public Address)

In seiner Heimat den USA ist Keith Urban ein Superstar - in Australien und Nordamerika konnte er bisher mehr als fünf Millionen Alben verkaufen. Am 23. Mai wurde sein erstes Album in Europa veröffentlicht. „Days Go By“ ist eine Zusammenstellung der 15 besten Songs von Urbans letzten beiden Alben „Golden Road" und „Be Here“. Dass der 37-Jährige in Nashville wohnt, ist kein Zufall. Denn so einfühlsam seine Balladen und so eingängig seine Refrains, so eindeutig sitzen Keith Urbans Wurzeln in der Country-Musik. Mit Scoolz sprach der Sänger und Gitarrist über seine Kindheit auf dem Land, seine ersten Freundinnen, Karrierewünsche, - und das, was einen guten Song ausmacht.

* Du bist in Australien aufgewachsen. Was sind deine Erinnerungen an diese Zeit?
„Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, bis ich zehn war. Dann zogen meine Eltern auf eine Farm, wo ich für sechs oder sieben Jahre lebte. Es war wunderbar.“

* Hattet ihr Tiere?
„Ja, wir waren Selbstversorger. Wir hatten Hühner, Kühe, einige Pferde und Truthähne.“

* Dann kannst du also eine Kuh melken?
„Nicht sehr gut. Aber ich kann Eier sammeln und den Schweinestall ausmisten!“

* Hattest du viele Freunde oder warst du eher ein Einzelgänger?
„Ich war eher der Typ Einzelgänger. Ich hasste es, mich anzupassen, besonders, wenn es nicht zu mir passte. Alle fingen an zu rauchen und ich probierte es auch. Aber ich mochte es nicht. Und ich mochte es nicht, mich komisch zu fühlen, weil ich nicht rauchte, wenn alle anderen um mich herum es taten. Gleichzeitig hasste ich Sport, und deshalb war das Ende vom Lied, dass ich meistens im Musikraum war und Klavier oder Gitarre gespielt habe und gerne allein war mit dem, was mir Spaß machte.“

* Hattest du viele Freundinnen?
„Ich hatte immer eine Freundin. Ich mochte es nicht so gerne, Single zu sein. Als ich in der Musikklasse war, sind wir an unserer Schule aufgetreten. Ich war 13 und es war toll, in dem Alter Menschen zu sehen, die ausflippen, wenn du auf der Bühne stehst. Nach unseren Shows bekam ich ein paar Verabredungen. Das war nach kurzer Zeit wieder vorbei und dadurch lernte ich, dass das nichts Echtes gewesen war. Es war gut, diese Lektion zu lernen, und auch gut, sie so früh zu lernen. Ich wollte nicht noch einmal davon geblendet werden.“

* Bist du im Moment in einer Beziehung?
„Leider nicht. Ich habe mich letztes Jahr im April von meiner Freundin getrennt. Das ist also ein Jahr her.“

* Wonach suchst du bei einer Frau?
„Es muss jemand sein, der mich ganz versteht. Es ist der Blick: Man trifft jemanden, der dir in die Augen sieht und versteht, was in dir drin ist. Wenn man dann durch Phasen geht, in denen man an sich zweifelt, dann kann eine solche Person dich wieder zurückholen auf deinen Weg. Ein solcher Mensch ist schwer zu finden. Manche wollen, dass du der Mann in ihrem Leben bist, aber sie wollen nicht wirklich dich. Sie denken, dass sie alle komischen und problematischen Dinge an dir ändern können.“

* Würdest du gerne mal eine Familie haben?

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