"Die Hilton ein Vorbild?"

Vanessa Petruo im Interview

published: 30.11.2005

Sieht sich nicht als Vorbild - Vanessa Petruo (Foto: Public Address) Sieht sich nicht als Vorbild - Vanessa Petruo (Foto: Public Address)

Mit den No Angels hat sie bereits abgeräumt, was abzuräumen geht - kommerziell. Vanessa Petruo und ihre Kolleginnen Lucy, Sandy, Nadja und Jessica verkauften als Resultat der Casting-Show "Popstars" etwa sechs Millionen CDs. Jetzt stellt sich die Sängerin auch der künstlerischen Herausforderung. Mit der Single "Hot Blooded Woman" und ihrem Solo-Album "Mama Lilla Would", das am 25.11. erschien, zeigt Vanessa Petruo ihren Fans, wie es klingt, wenn sie mit richtigen Musikern ins Studio geht.
Im Interview spricht Vanessa über die Zeit mit den No Angels, die Chance einer Reunion, Paris Hilton, das Rauchen, Depressionen, weibliche Vorbilder, Angela Merkel und Gerhard Schröder, ihr Privatleben und ihre Oma Mama Lilla, nach der sie ihr Album benannt hat.

* Du bist Sängerin und hast dir gerade eine Zigarette angezündet. Warum rauchst du?
Vanessa: "Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ich habe schon öfter aufgehört und kann das auch immer für eine ganze Weile. Es stört mich nicht, nicht zu rauchen."

* Wie lange hältst du das durch?
"Ich fange an, wenn ich wieder arbeiten muss. Das ist ganz komisch, als würde da ein Prozess ablaufen, nach dem Motto: 'Du musst dich jetzt konzentrieren - erstmal eine Zigarette.' Ich bin auch ein Genussmensch. Ich genieße alles und will dann viel davon. Ich bin ein typischer Extremtyp: entweder ganz oder gar nicht."

* Das heißt, du rauchst entweder gar nicht oder mindestens eine Schachtel am Tag?
"Ja, bestimmt. Ich bin nicht gerne Vorbild dafür. Es tut mir leid, weil ich weiß, wenn Leute mich beachten, dann sind das meistens junge Leute. Ich bin absolut dagegen, Leute zum Rauchen anzustiften, weil ich selbst damit aufhören will."

* Willst du wirklich aufhören?
"Das ist ja der Punkt. So richtig wollen tu ich es nicht, aber ich will auch niemanden dazu animieren…"

* Siehst du dich als Vorbild für die Jugend?
"Nein. Aber ich habe da schon eine gewisse Verantwortung. Früher habe ich gedacht: 'Warum muss ich mir darüber Sorgen machen, was ich im Fernsehen sage oder welche Dinge ich tue, die andere Leute als negativ empfinden können? Das ist doch mein Leben.' Mittlerweile habe ich mehr Respekt davor, weil ich sehe, wie jung die Kids sind und wie stark sie beeinflusst werden. Ich bin zum Beispiel ein absoluter Gegner von den It-Girl-Geschichten: diese Blondinen, die durch die Gegend rennen mit einem Dekolleté bis zum Bauchnabel und vor-lieben, dass es im Leben darum geht, viel Geld zu haben und perfekt auszusehen und man sich am besten irgendetwas operieren lässt, einfach nur, um im Trend zu sein. Dagegen bin ich."

* Dann ist Paris Hilton wohl nicht deine beste Freundin?

"Nein. Ich finde, diese Frau ist wirklich ein schlechtes Vorbild. Mit ihr hat eine Ära von Leichtlebigkeit und Schönheitswahn angefangen, in der viele junge Mädchen durch die Gegend zu rennen und sagen: 'Ich möchte mal wie Paris Hilton werden.' Ich finde, da müsste es andere Frauen geben, die Vorbilder sind. Es gibt so tolle Frauen."

* Zum Beispiel?
"Steffi Graf. Das ist eine tolle Frau. Ich bin auch ein großer Fan von Nikka Costa. Nikka Costa ist meine Lieblingssängerin und die coolste Frau dieser Welt. Wenn man ihre Texte hört, dann weiß man, dass sie wahnsinnig viel im Kopf hat und sich für die richtigen Dinge engagiert. So jemand sollte Vorbild sein."

* Schönheitswahn ist aber nicht auf Paris Hilton beschränkt…
"Leider nicht. Ich habe eine jüngere Schwester, die sehr hübsch ist und immer etwas an sich zu mäkeln hat. Ich sehe das und bin total enttäuscht, auch davon, was die Medien und die Öffentlichkeit mit solchen Menschen machen. Es gibt wirklich Teenager, die beschäftigen sich von morgens bis abends nur mit dem Äußerlichen."

* Wie ist das bei dir?
"Das ist eine gute Frage, denn ich war auch nicht immer so zielstrebig und wusste, was ich für mich will. Ich hatte in meinem Leben auch Phasen, in denen ich extremst beeinflusst war von dem, was andere Leute tun und über mich denken. Ich habe immer versucht, supernett zu sein und superhöflich und noch lustiger."

* Von welcher Zeit sprichst du jetzt?
"Es hat angefangen mit dem 'In der Öffentlichkeit stehen'. Das hat mir nicht gut getan. Ich war schon immer ein Mensch, der sich dagegen gesträubt hat, beurteilt zu werden. Ich kann damit nicht gut umgehen. Eine schlechte Kritik macht mich immer noch fertig, wobei es langsam besser wird. Wenn die Kritik stimmt, dann kann ich wenigstens mit Humor darüber hinweg sehen, aber sobald sie unehrlich ist oder falsch, dann tut es mir schon weh, weil ich merke, dass sich da jemand einfach eine nette Zeile ausgedacht hat und gar nicht darüber nachdenkt, was sie für Auswirkungen hat."

* Wie stehst du zu deinem Aussehen?
"Es hat lange gedauert, bis ich gesagt habe: 'Hey, scheiß drauf, du bist okay so wie du bist.' Aber es gibt immer etwas, das man an sich verändern möchte."

* Was möchtest du denn an dir verändern?
"Es gibt bei jedem Menschen irgendetwas, das einen stört. Es wird immer eine Frau geben, die erfolgreicher und hübscher ist als du."

* Wen gibt es denn da bei dir?

"Ich beschäftige mich nicht mehr damit. Es gab in meinen Teenagerjahren immer dieses Problem, dass ich eigentlich noch schöner sein wollte. Ich dachte, ich könnte noch mehr. 'Wenn ich etwas mit meinen Haaren mache, dann bin ich noch ein bisschen hübscher.' Solche Gedanken hat man als Teenager. Es war ein harter Kampf mit mir selbst, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, und selbstbewusst damit umzugehen, mich nicht fertigzumachen. Deswegen sind diese Schönheitswahngeschichten für mich ein schlechter Einfluss."

* Vielleicht gibt es bald ein ganz anderes Vorbild für junge Mädchen, da die Bundesrepublik wohl eine Kanzlerin bekommt. Was hältst du von Angela Merkel?
"Sie macht auf mich einen zielstrebigen, ausgeglichenen Eindruck. Sie wirkt sehr kompetent. Ich denke, dass es eine tolle Veränderung ist, eine Frau auf diesem Posten zu haben. Allerdings bin ich auch ein ganz großer Schröder-Fan. Ich habe ihn in den Medien viele Jahre verfolgt. Wir haben ihn auch einmal kennen gelernt. Er ist einfach klasse. Er hat eine tolle Persönlichkeit, eine tolle Art und ist sehr vertrauenswürdig. Er wird mir ein bisschen fehlen."

* Wann hast du ihn kennen gelernt?
"Die No Angels haben einmal einen Auftritt für das Bundeskanzleramt gehabt. Es war wirklich ein lustiger, netter Abend. Doris Schröder-Köpf war auch da. Das war ganz am Anfang unserer Karriere. Ich kann mich daran erinnern, dass ich an diesem Tisch saß und rechts und links neben mir die Mädels gesehen habe und wir uns alle angestarrt haben: 'Wir sind gerade beim Bundeskanzler! Wow!' Das war ein tolles Erlebnis. Da war ein Mann, der Geschichte geschrieben hat, mit dem ich an einem Tisch saß, mit dem ich mich unterhalten konnte, der irgendetwas erzählte und dem ich zuhören konnte."

* Dein Album heißt "Mama Lilla Would". Wer ist Mama Lilla?
"Das ist meine Oma. Lilla heißt auf Schwedisch ‚klein’. Meine Oma lebt in Schweden, ist aber eigentlich Peruanerin und wird schon immer Lilla genannt. Sie ist die stärkste und tollste Frau, die ich je in meinem Leben kennen gelernt habe. Im letzten Jahr habe ich sie in Peru besucht. Diese Frau hat 13 Kinder gehabt und lebt wie eine Zigeunerin, weil sie das ganze Jahr über reist. Sie ist schon ziemlich alt, 87, und reist alleine um den Globus. Sie kennt jeden Flughafen auf der Welt und weiß genau, wo sie welchen Service kriegt und wo sie sich ein bisschen kränklich stellen muss, damit sie gefahren wird. Sie möchte keine Begleitung und hat auf der ganzen Welt Kinder und Enkel, die sie besucht. Sie ist eine richtige moderne Frau, obwohl sie in Südamerika gelebt hat. Sie ist sehr fit im Kopf. Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich mich mit meiner Oma über Gott und die Welt unterhalten kann, die mir auch zuhört und mich wichtig nimmt. Ich habe sehr viel Zeit mit ihr verbracht."

* In welcher Situation hast du dich zu diesem Zeitpunkt befunden?
"Ich hatte im letzten Jahr für mich gesagt: 'Das mit der Öffentlichkeit packe ich nicht. So viele Menschen, die böse Sachen schreiben, mich verurteilen oder beurteilen.' Damit wollte ich mich nicht mehr auseinander setzen. Ich dachte: 'Wieso tue ich mir das eigentlich an? Ich könnte ganz glücklich einen anderen Job haben, wo mich nicht jeder kennt und nicht jeder auf der Straße anquatscht.' Das habe ich meiner Oma erzählt und gesagt: 'Ich habe das alles in meine Songs gepackt. Ich habe Texte darüber geschrieben, wie es mir gegangen ist, wie ich darüber denke, wie ich fühle, was ich anders machen will, was für ein Mensch ich bin. Ich bin glücklich, dass ich das Album gemacht habe, aber ich will nicht mehr in die Öffentlichkeit damit.' Da hat sie gesagt: 'Du spinnst total. Du musst damit raus. Mama Lilla would do it.' So bin ich auf den Titel gekommen."

* Du hast dich von "Vani" umbenannt in Vanessa Petruo, deinen vollen Namen.

"Als ich von den No Angels gekommen bin, war ich noch bei dem alten Management. Das war das ‚Popstars’-Management. Sie hatten ganz schlaue Marketing-Strategien, wie man mich vermarkten sollte. Ich sollte unbedingt jung bleiben - deswegen der Spitzname als Künstlername. Ich sollte eine sexy Latina darstellen und genau wie die No Angels weitermachen. Sie haben sich Null damit auseinandergesetzt, was ich emotional für ein Mensch bin, über was ich sprechen möchte, wie ich gerne gesehen werden möchte. Sie haben mich ein bisschen belächelt, wenn ich gesagt habe: 'Ich habe mehr zu bieten und mehr zu sagen. Ich möchte, wenn ich schon Vorbild sein muss, ein gutes Vorbild sein und nicht nur knappe Sachen anziehen.’ Das haben sie nicht verstanden. Dann habe ich irgendwann erkannt, dass ich mich von ihnen lösen muss. Natürlich habe ich dann meinen vollen Namen genommen. Klar darf mich jeder 'Vani' nennen, das ist mein Spitzname, so nennt man mich schon ewig. Aber als Künstlerin sehe ich das jetzt ein bisschen ernster als früher.

* Ein Song heißt "Hot Blooded Woman". Was außer Musik bringt dein Blut in Wallung?
"Mein Leben dreht sich um die Musik. Ich habe das ganze Jahr jeden Tag im Studio verbracht - außer sonntags, da haben die Jungs Fußball gespielt. Ich habe mich nur mit meiner Musik und Musik generell auseinandergesetzt. Aber ich bin eine sehr leidenschaftliche Person und kann mich für viele Dinge begeistern. Ich habe zum Beispiel das Laufen für mich entdeckt. Ich habe gemerkt, dass mir das sehr gut tut, dass es mir einen Ausgleich gibt und fast meditativ ist. Da kann ich meinen Kopf frei kriegen."

* Wie lange und wie häufig läufst du?
"Ich versuche, drei- bis viermal pro Woche zu laufen, so lange wie ich kann, wie ich möchte. Da gibt es keine Zeit- oder Kilometerbegrenzung. Ich bin aber keine Marathonläuferin, sondern mache das als persönliche Therapie. Ich habe mich für 'Freunde fürs Leben' engagiert, eine Organisation, die mit dem Thema Suizid und Depressionen und Aufklärung hierzu umgeht. Das war mir wichtig, weil ich Erfahrungen in dem Bereich habe. Ich weiß, wie es als Teenager ist, wenn man sich depressiv fühlt und nicht mehr weiß, wo man langdenken soll. Für mich habe ich als Therapie den Sport entdeckt und das ist dann eine Leidenschaft geworden."

* Hattest du selbst einmal Depressionen oder wolltest nicht mehr leben?
"Ich bin nicht suizidgefährdet, nein. Ich habe auch nie solche Gedanken gehabt. Aber es gibt bei jedem Teenager die Phase. Jeder hat sich schon einmal mit dem Thema auseinander gesetzt: Tod, Selbstmord und Depression. Das war auch in meinem Leben mal präsent. Viele Teenager haben das und wissen es nicht. Viele haben Eltern, die keinen Job haben. Die Aussichten für viele Jugendliche nach dem Abi oder nach einer Ausbildung sind nicht rosig. Es fehlen Arbeitsplätze. Da gibt es depressiven Phasen, in denen man nicht mehr ein oder aus weiß. In meinem Leben gab es auch Situationen, wo ich dachte: 'Wo soll ich denn jetzt hin?' Für mich war immer die Musik ein Ventil und irgendwann auch der Sport."

* Eine Frage, die ich dir auf jeden Fall stellen muss, auch wenn du sie vielleicht nicht mehr hören kannst: Gibt es eine Chance auf eine Reunion der No Angels?
"Ich glaube nicht. Ich habe mich mit dem Thema lange nicht auseinandergesetzt, aber wir sind alle einzeln auf unserem Weg. Ich habe die Mädels vor kurzem wieder getroffen. Ich war auf Tour und da haben sie mich besucht. Jeder ist gerade so mit sich selbst und seinem Projekt beschäftigt. Es läuft für alle träge an. Da ist man kopfmäßig ganz woanders. Ich habe mich weiterentwickelt: Meine Musik kommt nicht mehr aus dem Computer, sondern es sind echte Musiker, die sie eingespielt haben. Ich finde, das muss so sein in meiner Zukunft. Ich glaube, dass wir uns sehr unterschiedlich weiterentwickelt haben. Ich sehe da nicht mehr denselben Hype, dass wir ins Studio gehen und Songs von irgendwelchen Leuten singen und die üblichen kommerziellen Sachen machen. Ich versuche jetzt einen Schritt in eine andere Richtung zu machen und fange wieder von vorne an. Es wäre für mich ein Rücktritt zu sagen: 'Ich habe es mit meiner Musik nicht geschafft, jetzt machen wir es wieder zusammen.' Das würde mich frustrieren."

* Sind denn noch Freundschaften geblieben oder gab es die überhaupt nie?

"Ich glaube, dass die Jugendlichen nicht realisiert haben, dass die Band ein Projekt war. Natürlich haben wir uns gut verstanden. Es war auch eine schöne Zeit zusammen, aber von Freundschaften zu sprechen, ist eine heikle Sache. Klar telefonieren wir. Ich habe ein tiefes Gefühl für die Mädels und habe sie alle sehr lieb. Aber die Freunde, die ich habe, und die Freundschaften, die ich pflege, die hatte ich schon immer. Das sind Jugendfreunde und Familie - Menschen, die ich immer um mich habe. Wir leben ja auch alle in unter-schiedlichen Städten. Aber wenn ich in einer Stadt bin und weiß, Lucy humpelt hier rum, dann treffe ich mich natürlich mit ihr. Auch mit den anderen. Aber etwas Engeres ist da nicht."

* Du hast gerade eine kleine Clubtour gemacht. Man hat dich mit Tina Turner verglichen. Wie ist das für dich?
"Es ehrt mich sehr, aber es ist ein bisschen übertrieben. Allerdings haben das auch schon viele gesagt, als ich noch bei den No Angels war. Damals hatte ich noch diese kurzen Haare, die auf der Bühne nach dem Rumgetanze wie ein Bob hochgestellt waren und total wild aussahen. Ich habe auch schon immer gerne meine Beine gezeigt. Wenn ich etwas an mir gut finde, dann sind das meine Beine. Die zeige ich einfach gerne und das ist ja auch Tina Turners Markenzeichen. Ich habe auch diese charakterstarke Stimme, eine kräftige Stimme."

* Welche Musik muss man in einem Club auflegen, damit du ausflippst und vergisst, wie du aussiehst oder wer gerade guckt?
"Wenn ich Musik genieße, dann achte ich sowieso nicht darauf, wer gerade guckt. Aber ich gehe sehr selten aus. Ich gehe selten in Clubs und tanze. Wenn, dann sind das immer Privatveranstaltungen und da tanze ich auch gerne. Ich kann sowohl zu Robbie Williams abgehen wie auch zu Lenny Kravitz oder zu alten Blues- oder Motown-Songs."

* Du hast vorhin gesagt, du hattest jetzt die ganze Zeit mit deiner Musik und Arbeit zu tun. Hast du noch Zeit für dein Privatleben?
"Ich habe ein sehr gesundes, sehr ausgeglichenes Privatleben. Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie, was ich als Luxus empfinde. Ich habe ja keine festen Arbeitszeiten, sondern kann mal eine Woche zu Hause sein und da arbeiten. Dann ist meine Mutter immer um mich herum und meine Schwester und mein Bruder."

* Hast du zurzeit einen Freund?
"In meiner Vergangenheit habe ich über meine Beziehungen ab und zu gesprochen und es hat sich herausgestellt, dass mir das nicht gut getan hat und auch meiner Beziehung nicht. Es macht viel kaputt und bringt Ungleichgewicht hinein. Deswegen sage ich nichts mehr über meine Beziehungen."

Was ist dein Ziel mit diesem Album?
"Mein Ziel war das Album. Es war wirklich ein harter Kampf, von dem alten Management zu wechseln, die Musiker zu finden, mit denen ich arbeiten kann, und dann ein wirklich gutes Album hinzukriegen, das mir persönlich gefällt. Ich finde, das habe ich geschafft, und ich bin sehr stolz darauf. Jetzt ist es ein Privileg für mich, den Leuten davon zu erzählen. Es gibt viele Leute, die sagen: ‚Wenn du nicht erfolgreich wirst, dann tut mir das leid für dich.' Die sind mitleidig. Müssen sie gar nicht! Ich sehe Erfolg mit ganz anderen Augen. Für mich ist diese kleine Clubtour zum Beispiel ein Erfolg. Ich stand auf der Bühne und habe Leute begeistert, die nicht wussten, was auf sie zukommt. Lieber spreche ich drei Leute an als 5000, wenn diese drei Leute wirklich das bekommen haben, was ich ihnen auch sagen möchte. Früher war es natürlich auch schön, wenn 16.000 bis 20.000 Leute vor der Bühne standen. Wir waren natürlich glücklich darüber, aber für mich war es nicht persönlich genug."

[Heike]

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www.vanessapetruo.tv

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