Elvis wies ihm den Weg nach Hamburg: Eric Burdon (Foto: Public Address)Diverse - "Top of the Clubs Volume 29" (Foto: Kontor)Lucy (Georgie Henley), die jüngste der Geschwister, freundet sich mit dem Faun Mr. Tumnus (James McAvoy) an  (Foto: Buena Vista International)"Madagascar“  (Foto: Dream Works/ Universal Pictures Germany)„Crossing The Bridge – The Sound Of Istanbul“  (Edel)Findet bei der Arbeit mit dem Kirchenchor sein Glück - Star-Dirigent Daniel Dareus  (Foto: Prokino)Traumatisiert vom langen Krieg: die Kinder aus Uganda  (Foto: Timebandits)

CD-Tipp

Deluxe Records – "Let´s Go"

published: 06.12.2005

Deluxe Records – “Let´s Go”  (EMI) Deluxe Records – “Let´s Go” (EMI)

Der Hamburger Rapper Samy Deluxe brachte erst kürzlich unter seinem eigenen Label Deluxe Records seine neue Single „Let´s Go“ heraus - jetzt steht das Album mit dem gleichnamigen Titel in den Plattenläden. Deluxe Records wurde 2004 gegründet und ist das Unterlabel der Plattenfirma „Hamburgs Finest“. Mit seinem eigenen Label will Samy abseits von Charts und Videoclips talentierten HipHoppern ein zuhause bieten. Für „Let’s Go“ hat er diesen Plan ohne Umschweife in die Tat umgesetzt und sich Unterstützung aus der deutschen Rapszene geholt. Neben seinen beiden Acts Illo und Headliners sind Rapper wie Neo, Dashenn, Eddy Soulo und Rob Easy mit dabei, aber man trifft auch bekannte Stimmen, wie die von Topf und DJ Dynamite.

Auch wenn das Artwork der CD nicht gerade deluxe ist (ziemlich einfallslos, wäre dafür nicht noch ein bisschen Zeit gewesen?), eins muss man den hier versammelten Rappern lassen: Die insgesamt 17 Album-Tracks sind abwechslungsreich und reichen von melodiösen Tracks mit Partyhit-Potential („Let’s Go“) bis hin zu harten, krachenden Bässen („Beatbox Skit“) - sogar leicht schräge Elektrobeats sind dabei.
Natürlich darf auch das typische HipHop-Gehabe bei Samy und Co. nicht fehlen(“Dies ist HF”). Doch neben Dissen, Protzen und Prahlen gibt es auch Nachdenkliches aus der Hamburger Reimeschmiede: So setzt sich Samy Sorge aka Samy Deluxe im „Sorge Song“ rappend mit seinem Nachnamen auseinander und schildert, was er sich schon alles wegen dieses Namens anhören musste. Auch der harte Illo zeigt plötzlich Gefühl, wenn er in „S.O.S Liebe“ erklärt, dass er eigentlich nur auf der Suche nach der richtigen Frau fürs Leben ist. Irgendwie rührend... „Die Reise ist das Ziel“ - übrigens der Untertitel des Albums - ist eine Hommage an das Leben und könnte glatt als Motto des Albums durchgehen.
Ob Rap-Fan oder nicht, langweilig wird diese CD nicht. Vor allem ist es endlich mal wieder ein Rap-Album, auf dem es nicht nur um Drogen, harte Gewalt und Dissen geht. Was sicher vor allem die weibliche Bevölkerung freuen wird: Frauen werden zur Abwechslung nicht respektlos dargestellt, wie das bekanntlich auf Tracks gewisser Aggro-Berlin-Rapper der Fall ist.

[Laura]

Amazon

Links

www.deluxerecords.de

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung