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Kim Frank im Interview

„Eine gewisse Spannung“

published: 30.01.2007

Ist erwachsen und ernst geworden - Kim Frank (Foto: Public Address) Ist erwachsen und ernst geworden - Kim Frank (Foto: Public Address)

Vor acht Jahren war Kim Frank da, wo Tokio Hotels Bill Kaulitz heute ist: ganz oben auf dem Teenie-Thron. Erspielt hatte er sich den Erfolg mit seiner Schülerband Echt und charmanten Stücken wie „Wir haben’s getan“ und „Alles wird sich ändern“. Das zweite Album mit hymnischen Songs wie „Weinst Du?“, „Du trägst keine Liebe in Dir“ kauften auch Erwachsene. Viel Lob bekamen die Flensburger für das Rio-Reiser-Cover „Junimond“. Dann verstand sich die Band nicht mehr, der dritte Echt-Longplayer floppte und der Sänger hatte mit sich selbst alle Hände voll zu tun.



Nach jahrelanger Auszeit und einem Ausflug ins Filmgeschäft will Kim Frank es jetzt wieder wissen: Bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest tritt er am 9. Februar mit seiner ersten Solo-Single für Schleswig-Holstein an. „Lara“ ist der Vorbote für das Album „Hellblau“, das in Hamburg aufgenommen wurde. Frank Plasa produzierte, der schon bei Echt für die dichte Klangkulisse sorgte. Auf internationalem Niveau bewegt sich auch der Videoclip zu „Lara“, den doch tatsächlich der Kameramann filmte, der auch den Brad-Pitt-Hit „Babel“ drehte.

* Wie kam diese Zusammenarbeit zustande?
Kim Frank: „Wir wollten ein ‚Ostseevideo’ drehen und das konnte man hier im Dezember nicht - wir hatten kein Licht und nur schlechtes Wetter. Dann sind wir nach Buenos Aires und haben das Video dort gedreht, weil es da tatsächlich Küsten gibt, die ganz genauso aussehen. Dieser Kameramann lebt in Buenos Aires und hatte gerade Zeit.“

* Du hast in Leander Haußmanns Film „NVA“ als Schauspieler vor der Kamera gestanden. Hast Du weitere Pläne für eine Filmkarriere?
„Ja, schon. Aber ich bin ein Freund von eins nach dem anderen - von daher steht erst einmal Musik an. Und ich würde jetzt - außer Hollywood klopft an die Tür - alles absagen, was filmemäßig reinkommt, um Zeit zu haben, viel live zu spielen.“

* Warum ist es so wichtig für Dich, live zu spielen?
„Ich mag diesen Energieaustausch mit dem Publikum unheimlich gerne. Das kann man mit nichts vergleichen, das ist ein ganz besonderes Gefühl und dann doch nicht so speziell, wie viele denken. So wie man auch vor dem ersten Sex glaubt, das es etwas ganz Besonderes ist, was sich dann auch relativiert. Es ist etwas Einzigartiges und Tolles, je nachdem mit wem, aber dann doch nicht so unfassbar.“

* Wie viel Zeit hast Du Dir für das Projekt „Soloalbum“ gesetzt?
„Ich habe schon drei Jahre daran gearbeitet und jetzt werde ich auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Leute mitbekommen, dass es da ist, damit sie es hoffentlich kaufen. Im Sommer will ich viel live spielen, im Herbst hoffentlich eine eigene Tour. Und dann könnte ich mir vorstellen, direkt nächstes Frühjahr wieder ins Studio zu gehen. Ich glaube, ich habe genügend Ideen, um sofort das nächste Album zu machen.“

* Wie fühlst Du Dich so kurz vor der Veröffentlichung der Single, wenn alles schon pulsiert?
„Da ist eine gewisse Spannung, die sich erst lösen wird, wenn die Single tatsächlich draußen ist und man weiß, ob das genug Leute mitbekommen haben oder nicht.“

Kim Frank (Foto: Public Address)Kim Frank (Foto: Public Address)

* Nach dem Bundesvision Song Contest, werden es ja ein oder zwei mitbekommen haben. Wie schätzt Du dort Deine Chancen ein? Es machen ja ein paar bekannte Acts mit wie Jan Delay oder MIA., Pohlmann…
„Das ist auch der Grund, warum ich mitmache. Das Umfeld gefällt mir: Ich mag Jan Delay, ich mag MIA, ich mag Tele sehr, ich mag Pohlmann. Ich fühle mich da in guter Gesellschaft. Auch wenn das ein freundschaftlicher Wettkampf ist, fände ich es grausam, wenn ich nur gegen Leute antreten müsste, die ich nicht mag. Ich weiß nicht, ob ich gewinnen kann oder nicht, aber ich persönlich finde tatsächlich, dass ich das stärkste Lied habe. Vielleicht haben andere eine größere Fanbase oder eine bessere Show auf der Bühne. Bei vielen ist es die dritte oder vierte Auskopplung aus dem Album. Ich habe mir die alle schon angehört und finde, das „Lara“ die stärkste Nummer ist.“

* Gab es wirklich eine Lara in Deinem Leben?
"Ja, aber die heißt nicht so. Das ist natürlich nur ein Pseudonym. Aber es gab diesen Moment der Trennung tatsächlich, ja. Ich hatte eine lange Beziehung, über vier Jahre.“

* Aber das war nicht Enie van de Meiklokjes, die Fernsehmoderatorin, oder?
„Nee. Mit Enie war ich mal vier Monate zusammen, als ich 17 war.“

* Hast Du noch Kontakt zu Deiner alten Freundin, von der „Lara“ handelt?

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www.kimfrank.de

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