TV-Tipp

„Die 30 Weltwunder der Natur“

published: 09.03.2007

Die Zwölf Apostel im Südosten Australiens. Der Fels links vorne ist vor knapp zwei Jahren kollabiert. (Foto: ZDF/NDR/BBC Worldwide Ltd., Peter Cra) (Foto: Public Address) Die Zwölf Apostel im Südosten Australiens. Der Fels links vorne ist vor knapp zwei Jahren kollabiert. (Foto: ZDF/NDR/BBC Worldwide Ltd., Peter Cra) (Foto: Public Address)

Wer die Great Ocean Road im Südosten von Australien entlang fährt, muss unweigerlich anhalten, wenn er beim Blick aufs Meer auf die Zwölf Apostel stößt. Die bis zu 60 Meter hohen Felsformationen zählen nicht nur zu den größten Touristenattraktionen in Australien sondern auch zu den bizarrsten Launen der Natur. Die ungewöhlichen Klippen sind noch ein Überbleibsel aus Urzeiten, als die Oberfläche der Erde von glühendem Gestein geformt wurde. Sintflutartige Regenfälle kühlten die Erdkruste ab und Wind, Wasser und Frost ließen Gebirge entstehen. Viele Naturwunder sind auf diese Weise vor Millionen von Jahren entstanden, so auch ein Felsmonolith im Landesinneren von Australien, der unter dem Namen Ayers Rock später weltberühmt werden sollte. Wie eine steinerne Blase wirkt der Koloss in der platten Landschaft des australischen Hinterlandes. Andere ungewöhnliche Landschaftsformen finden sich im US-Bundesstaat Arizona. Dort schuf die Natur eine fast 450 Kilometer lange Schlucht, die in rötlichem Felsgestein schimmert, den Grand Canyon. Ein anderes Extrem der Natur liegt nur wenige Hundert Kilometer weiter westlich: Das Death Valley ist nicht nur der tiefste Punkt Nordamerikas sondern auch der heißeste. Hier wurden schon Temperaturen von über 50 Grad Celsius gemessen.

Bei den Aborigines heißt er Uluru, die europäische Siedler nannten ihn später Ayers Rock. (Foto: ZDF/NDR/BBC Worldwide Ltd., Peter Cra)Bei den Aborigines heißt er Uluru, die europäische Siedler nannten ihn später Ayers Rock. (Foto: ZDF/NDR/BBC Worldwide Ltd., Peter Cra)

Im Rahmen der Themenwoche "NaturWunder" zeigt 3sat die Dokumentationen über die 30 größten Naturwunder der Erde. Für den Film hat sich der britische Tierfilmer David Attenborough auf eine Reise rund um den Globus begeben und unter anderem den höchsten Wasserfall Südamerikas und den Amazonas besucht. Außerdem erklomm er den Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas, und stieg in die größte Eishöhle der Welt in den Alpen bei Salzburg. Attenborough, einer der bekanntesten Tierfilmer und Naturforscher der Welt, wurde durch seine für die BBC angefertigten Dokumentationen bekannt. Außerdem wurde der jüngere Bruder des Schauspielers Richard Attenborough wegen seiner großen Verdienste zum Ritter geschlagen.

„Die 30 Weltwunder der Natur“, 11.03. 20.15 Uhr 3sat

[Jörg]

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