Game-Tipp der Woche

"Temple of Tangram"

published: 22.06.2007

"Temple of Tangram" ist exklusiv für den PC erhältlich. (Foto: Koch Media)"Temple of Tangram" ist exklusiv für den PC erhältlich. (Foto: Koch Media)

Seit ich einige Zeit im Krankenhaus verbracht habe und mir mal meine Batterie der PSP abgestürzt ist, habe ich mich wieder auf eine alte Tugend besonnen: das Kreuzworträtsel. Für Fans dieser Gattung Gedankenspielchen gibt es heutzutage ja massenhaft Gehirnzellenfutter, insbesondere da der europäische Markt die Rätsel und Puzzle der Asiaten für sich entdeckt hat. Da wäre zum einen natürlich der Klassiker Sudoku, der mittlerweile Hausfrauen wie Manager gleichermaßen auf Bahnfahrten, in Wartezimmern oder bei der Mittagsentspannung durch den Kopf geht, zum anderen bieten die Länder des fernen Ostens aber auch noch andere Knobel-Spielchen. Eines davon ist Tangram, bei dem man mit einfachen geometrischen Figuren (Dreieck, Raute, Quadrat) diverse komplexe Bilder (Hund, Vogel, Schmetterling) nachbauen muss. Das klingt einfach, kann aber verdammt knifflig werden. So schiebt man die unterschiedlich großen Dreiecke in alle möglichen Positionen, bis keine Ecke der großen Figur mehr offen ist.

Da das Ganze als Entspannungsübung gedacht ist, sollte man sich am besten ein paar Räucherstäbchen dazu anmachen, die beigefügte CD in den Audioplayer schieben und die tolle Hintergrundatmosphäre des Spiels "Temple of Tangram" am Rechner genießen. Um am Arbeitsplatz zu entspannen ist das allemal tauglich. Wem das New-Age Gedudel auf den Nerv geht, der kann auch Klänge seiner Wahl auflegen, wobei ich vermute, dass man mit Lordi im Hintergrund weniger Konzentration hat, die Aufgaben zu lösen. Das Spiel wartet jedenfalls mit 250 immer schwerer werdenden Puzzles auf, bietet zusätzlich Bonusspiele, die das Gehirn ähnlich zum Arbeiten bringen und erfüllt seinen Zweck ziemlich gut: Nicht die Action, nicht die Hammer-Grafik, einzig das kniffelige Puzzle vor der Nase sind hier Anreiz genug. Ob man dadurch zu sich selber findet, wie uns der Promotiontext suggerieren möchte, wage ich mal zu bezweifeln, aber einige Stunden Zeit kann man damit auf jeden Fall verbringen. Und so richtig was für den Kopf ist es allemal: Gehirntraining fernöstlich eben.

Und wem es nicht genügt, das Spiel am Computer zu spielen, der kann sich die beigefügten Holz-Figuren schnappen und auf diversen Vorlagen Tangram auch abseits des PCs spielen.

[Lars]

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