Hurricane 2007

Friesennerz, Gummistiefel und Rock'n'Roll

published: 25.06.2007

Pearl Jam spielten zur "blauen Stunde" (Foto: Public Address)Pearl Jam spielten zur "blauen Stunde" (Foto: Public Address)

Scheinbar hatten dieses Jahr viele Festivalgänger den Wetterbericht gelesen, denn der sagte nach ein paar sonnigen Wochen gerade für das "Hurricane-Wochenende" in Scheeßel nicht viel Gutes vorher - nunja, sieht man von einem kaum merkbaren Wechsel aus Regen und Bewölkung ab. Aber wer ein echter Musikfan ist, der wappnet sich für solche Unwegbarkeiten einfach mit Friesennerz und Gummistiefeln und hofft auf das Beste. So machten es auch die Besucher des Hurricane-Festivals und wurden nicht enttäuscht. Denn trotz einiger Schauer am Freitag und Samstag und diverser Matschschlachten auf dem durchweichten Festivalgelände und den umliegenden Campingplätzen, blieben die zigtausend Rockfans vom ganz großen Unwetter verschont. Es regnete zwar und war dementsprechend ungemütlich, aber es gewitterte immerhin nicht. Das war doch schon einmal etwas...

Auf der Bühne
Und so konnte man sich auf der Green Stage, der Blue Stage und im Zelt gestandene Bands und Newcomer anschauen, wie Aereogramme, Arcade Fire, Beastie Boys, Bloc Party, Bright Eyes, Datarock, Dendemann, Die Fantastischen Vier, Dropkick Murphys, Editors, Fotos, Frank Black, Hayseed Dixie, Incubus, Interpol, Isis, Jet, Johnossi, Juliette & The Licks, Karpatenhund, Kings Of Leon, La Vela Puerca, Less Than Jake, Manic Street Preachers, Marilyn Manson, Me First and the Gimme Gimmes, Modest Mouse, Mogwai, Mumm-Ra, Ohrbooten, Placebo, Porcupine Tree, Queens Of The Stone Age, Satellite Party, Snow Patrol, Sonic Youth, Super 700, The Bravery, The Films, The Hold Steady, The Sounds und Virginia Jetzt!. Das absolute Highlight war das Konzert von Pearl Jam am Sonntagabend, bei dem ein verzückter Eddie Vedder von der Energie des Publikums schwärmte und sich während eines "Runs" vorbei an den Fans in der ersten Reihe zwar eine Verletzung am rechten Bein zuzog, aber trotzdem am Ende des Auftritts signalisierte "Alles okay, mir geht es gut. Es ist toll, hier zu spielen!" Das fanden auch die Fans und wollten Pearl Jam erst gar nicht gehen lassen, mussten sie jedoch nach diversen Zugaben in den verdienten Feierabend entlassen.

Die Festivalbesucher feierten ihre Bands - egal ob Hiphop, Rock oder Grunge. (Foto: Public Address)Die Festivalbesucher feierten ihre Bands - egal ob Hiphop, Rock oder Grunge. (Foto: Public Address)

Nur keine Langeweile!
Von Feierabend oder Ruhepausen kann während des Festivals eigentlich gar keine Rede sein. Wer nicht Musik hören wollte, konnte auf dem weitläufigen Gelände (35.000 qm) entspannt herumlümmeln, Snacks zu sich nehmen oder bei diversen Gimmick-Ständen Souvenir-Shopping betreiben. Dank der guten Organisation und der entspannten Stimmung unter den Besuchern war dieses Festivals trotz mäßiger Wetterbedinungen ein musikalisches Highlight dieses Sommers und wird auch im nächsten Jahr in Scheeßel für viel gute Stimmung und noch mehr verzückte Musikfans sorgen!

[Sonja]

Links

www.hurricane.de
www.southside.de

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