\"Live Earth\"-Spezial

"Eine unbequeme Wahrheit"

published: 29.06.2007

Die Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit " thematisiert die Folgen der globalen Erderwärmung  (Foto: Paramount Home Entertainment) Die Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit " thematisiert die Folgen der globalen Erderwärmung (Foto: Paramount Home Entertainment)

Seit Al Gores Umwelt-Engagement wissen wir es ganz genau: Es steht nicht zum Besten um die Zukunft unseres Planeten. Das ökologische Gleichgewicht ist massiv bedroht, die Schuld dafür tragen alleine wir. Seit Jahren ist der ehemalige amerikanische Vizepräsident auf einer Mission. Er reist um die Welt, um die Menschen aufzurütteln und die Politiker umzustimmen. Dass das Thema Klima beim letzten G8-Gipfel so viel Aufmerksamkeit erreichte, ist sicher auch mit sein Verdienst.

Mit "Eine unbequeme Wahrheit" porträtiert Regisseur Davis Guggenheim einen kämpferischen Al Gore, der das Thema Klimaerwärmung mit gleichem Eifer angeht, wie seine Kandidatur für die amerikanische Präsidentschaft. Keineswegs scheint der Einsatz des Vizepräsidenten der USA unter Bill Clinton ein Ersatz für das verlorene Wettrennen um die Vorherrschaft im Weißen Haus im Jahr 2000 zu sein. Denn Gore interessiert sich schon seit seiner Jugend für Umweltpolitik. Bereits 1992 landete er mit "Wege zum Gleichgewicht" einen internationalen Bestseller zum Thema Ökologie. "Mein Ziel mit den Diavorträgen, diesem Film und demnächst einem neuen Buch ist es zunächst einmal, die Menschen davon zu überzeugen, dass wir uns ganz dringend mit der Klimakrise auseinandersetzen müssen“, so Gore in einem Interview.

Al Gore, hier als noch junger US-Politiker, interessierte sich schon immer für Umweltpolitik (Foto: Public Address)Al Gore, hier als noch junger US-Politiker, interessierte sich schon immer für Umweltpolitik (Foto: Public Address)

Das ist ihm gelungen. Und noch mehr Aufmerksamkeit ist ihm sicher. Denn durch seine Initiative entstand "Live Earth", eines der größten Benefizkonzerte aller Zeiten. Das Event zur Bekämpfung des Klimawandels umfasst neun Konzerte auf sieben Kontinenten über 24 Stunden. ProSieben wird von 17.15 - 20.15 Uhr und ab 23.15 Uhr von den Shows weltweit berichten. Unterstützt wird das von Al Gore und Kevin Wall initiierte Musikereignis von Mega-Stars wie The Police, Genesis, Bon Jovi, Madonna, Kanye West, Kelly Clarkson, Red Hot Chili Peppers, Duran Duran und vielen mehr. Es werden über 100 Popstars an diesem Tag auftreten. In Deutschland sind in Hamburg unter anderem Chris Cornell, Jan Delay, Juli, Katie Melua, Lotto King Karl, Maná, Michael Mittermeier, Reamonn, Roger Cicero, Sasha, Silbermond und Snoop Dogg dabei.

"Eine unbequeme Wahrheit", 07.07., 20.15 Uhr; ProSieben

[Jörg]

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