Will (Hugh Grant) will auf eine Gruppe allein erziehender Frauen Eindruck machen (Foto: RTL)Super 700 – „Super 700“  (Foto: Motor/edel)Seine neue Single „Watching Over You“ erschien am 26. Mai - Patrick Nuo (Foto: Public Address)LL Cool J - "Todd Smith"  (Foto: Universal)Justin Hawkins von The Darkness brachte eine klasse Show (Foto: Public Address)Faible für derbe Scherze - Bloodhound Gang (Foto: Public Address)Am Ring ist Partystimmung der Extraklasse! (Foto: Public Address)

CD-Tipp

Keane - "Under The Iron Sea"

published: 14.06.2006

Keane - "Under The Iron Sea" (Foto: Island) Keane - "Under The Iron Sea" (Foto: Island)

Ein märchenhaftes zweites Album festigt Keanes Status als die besseren Coldplay. Nachdem das Trio aus Battle, East Sussex, im letzten Jahr mit dem Hit "Somewhere Only We Know" und dem Longplayer "Hopes And Fears" international bekannt wurde, hält die Band mit "Under The Iron Sea" die Qualität. Das neue Album ist ein ausgesprochen wohlklingendes Konzeptwerk.

Ein Stück vom Synthieteppich der Tears For Fears und ein bisschen sphärischer Beatles-Sound à la "Strawberries Forever" - Keanes Songs sind noch malerischer geworden. Die getragenen, gefühlvollen Melodien sind geblieben, ebenso die leicht pathetischen, aber nie aufgesetzt wirkenden Texte. Das Piano steht nicht mehr so deutlich im Vordergrund wie auf dem Erstling, was den Sound nur dichter und geheimnisvoller macht.

Mit packenden Hymnen wie "Leaving So Soon?" oder "A Bad Dream" ziehen Keane den Hörer in den Bann ihrer zauberhaften Welt "unter dem Eisen-Meer". Sänger Tom Chaplin intoniert Balladen wie "Hamburg Song" ebenso souverän wie drängendere Stücke. Der rein instrumentale Titeltrack erinnert entfernt an "Das Boot". Für das Ende haben sich die Briten die besten Songs aufgespart, die wie "Try Again" Tiefe mit Pop-Eleganz paaren. Bei "The Frog Prince" bäumen sich die Wogen dann zu einem gewaltigen Höhepunkt auf.

Seltsam, dass man sich ausgerechnet das rocklastige "Is It Any Wonder?" als Vorabsingle ausguckte - das Lied, das dieses Album am schlechtesten repräsentiert. Diese Ehre hätte dem herausragenden "Crystal Ball" zugestanden.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

Mehr

Heiße Ingwer-Orange
Wasabi-Kartoffelsuppe mit Krabben
Bircher-Müsli

Amazon

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung