Thomas Godoj im Interview

"Traum verwirklichen"

published: 02.06.2008

"Ich habe mich jedes Mal überraschen lassen", gesteht Thomas über die Mottoshow-Entscheidungen (Foto: Public Address)"Ich habe mich jedes Mal überraschen lassen", gesteht Thomas über die Mottoshow-Entscheidungen (Foto: Public Address)

Der 30-jährige Sänger Thomas Godoj ist der aktuelle Sieger der Castingshow Deutschland sucht den Superstar. Bereits zu Beginn prägte er die fünfte Staffel von Deutschland sucht den Superstar wie kein Zweiter. Nachdem er beim Casting im Sommer 2007 gestand, dass er "ohne Plan B" antrete, da Musik sein Leben sei, entwickelte sich der Slogan während der Mottoshows als T-Shirt-Aufdruck zum absoluten Thomas-Godoj-Fan-Accessoire. Der 30-Jährige, der der Musik-Show auch durch seine rockige Version des Beatles-Hits "Let It Be" seinen Stempel aufdrückte, lag in allen DSDS-Mottoshows vorne und setzte sich schließlich in der Finalrunde gegen seinen Konkurrenten Fady Maalouf mit 62,2 Prozent durch.

Am 23. Mai veröffentlichte der Sänger mit der ruhigen und tiefen Stimme seine erste Single "Love Is You", mit der er mittlerweile die Charts erobern konnte. Entspannt und völlig unbeeindruckt von dem Rummel um seine Person sprach der frisch gekürte Superstar mit Scoolz über seine Zeit bei DSDS, die Beziehung zu seiner Ex-Freundin und seinen Favoriten bei der EM 2008.

* Hast Du damit gerechnet, bei Deutschland sucht den Superstar zu gewinnen?
"Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Ich bin mit keinem sicheren Gefühl in die Shows gegangen und habe mich jedes Mal überraschen lassen. Für mich war jede Show ein Highlight."

* Glaubst Du, dass Du den Titel Superstar verdient hast?
"Da müsste man die Leute fragen, ob ich das verdient habe. Ich habe versucht, mein bestes zu geben und wurde auf Platz eins gevotet. Ich bin froh, dass die Leute positiv auf mich reagiert haben und dass sich jetzt gewisse Türen für mich geöffnet haben und ich meinen Traum verwirklichen kann."

* Wie hast Du die letzten Wettbewerbswochen erlebt? Gab es Momente, in denen Du aufgeben wolltest?
"Nein, nie. Es gab natürlich Momente, in denen man sich gesagt hat: `Jetzt vielleicht mal ein paar Stunden mehr ausschlafen.´ Das war aber auch alles. Ich wollte Deutschland sucht den Superstar unbedingt so lange es geht durchziehen."

* Woher hast Du die Kraft genommen, das durchzustehen?
"Eigentlich lief das so. Mir macht Musik sehr viel Spaß. Mu-sik ist das, was ich immer wollte und fiel mir vielleicht deswegen sehr leicht. Natürlich nicht immer. Es ist eine sehr stressige Zeit gewesen, weil man viel um die Ohren hat-te: immer Kamerateams dabei und viel Presse. Man wird ei-gentlich immer von dem Wesentlichen, der Musik, abgehalten. Das gehört aber mit dazu und war eine neue Erfahrung, die ich gemacht habe. Das war quasi die Hürde an dem Ganzen: dass man sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren konnte und ständig unter Strom war."

* Was hältst Du von Dieter Bohlen und der restlichen Jury?
"Ich habe großen Respekt vor diesem Mann. Ich bin froh, dass ich bei DSDS so aufgenommen wurde wie ich bin und dass mir Dieter Bohlen die Chance gegeben hat, weil ich wirklich gedacht habe, dass ich da überhaupt nicht reinpasse. Ich habe mich im Studio, wo wir das Album aufgenommen haben, sehr gut mit ihm verstanden. Und mit Anja Lukaseder und Bär Läsker verstehe ich mich auch super und habe keine Probleme."

* Glaubst Du, dass Castingshows dauerhaften Erfolg bringen?
"Durch Castingshows öffnen sich, wie schon gesagt, viele Türen. Da muss man gucken, wie man das im Nachhinein gestaltet, was man daraus macht. Man muss immer am Ball bleiben und das Beste daraus machen."

* Muss man sich bei DSDS dafür mit Dieter Bohlen gut stellen?
"Nein, das glaube ich nicht. Ich habe mich mit ihm gut verstanden. Ich habe absolut Respekt vor Dieter und finde, dass er auf jeden Fall viel zu erzählen hat. Er hat schon viele Erfahrungen mit den Medien und der Musikbranche gesammelt und ist bisher immer gut damit gefahren."

* Welche neuen Seiten hast Du in der letzten Zeit neu an Dir entdeckt?

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