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CD-Tipp

R.M.F. - "Into"

published: 25.07.2008

R.M.F. - "Into" (Foto: Ministry of Sound)R.M.F. - "Into" (Foto: Ministry of Sound)

Gibt man in eine Online-Suchmaschine den Begriff R.M.F. ein, bringt man schnell in Erfahrung, dass R.M.F. ein polnischer Radiosender ist, dass R.M.F. Vordächer baut und dass mit R.M.F. Rhein-Mosel-Flüge unternommen werden können. Dass mit R.M.F. neuerdings auch eine russische Popband gemeint ist, erfährt man erst auf den zweiten Blick. Dies wird sich wohl bald ändern, denn mit "Into" erscheint nun ihr erstes Album.

R.M.F. ist eine fünfköpfige Moskauer Band, bestehend aus Tasten- und Frontfrau Arina Popova, den Gitarristen Yury Poisik und Vladimir Rezunov, Drummer Vlad Rush sowie Songwriterin Anna Rychenkova. Letztere hat sich allerdings der Arbeit im Studio und dem Songwriting verschrieben und tritt bei öffentlichen Events nicht auf. Seit Mitte 2006 sind sie in gemeinsamer Sache unterwegs.

Wer von R.M.F. altbekannten Ostblock-Pop erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn die Band passt so gar nicht in das Klischee von Russendisko und Kosaken-Rock. Ganz im Gegenteil: Ihre Songs klingen locker-leicht und dynamisch, sie haben absoluten Mitsingcharakter. Bestes Beispiel ist die erste Singleauskopplung "Love Is Like A Flame". In leichtem Reggae-Pop-Gewand gleitet die Melodie daher und haucht Sängerin Popova ihre Zeilen von Liebe und Beziehung ins Mikro. Wer vorher nur vor sich hin gesummt hat, der möchte spätestens jetzt lauthals mitsingen.



Mit "Bad Girl" und "Don't Let Me Down" wird es dann rockiger. Nun bestimmen die E-Gitarren und ein tönendes Schlagzeug das Spielgeschehen. In "Don't Let Me Down" erklingt aus den Lautsprecherboxen auch erstmals ein verzerrtes E-Gitarrensolo. Besonders in "Bad Girl" zeigen R.M.F. sehr gekonnt, dass sie auch in der Lage sind, Rock- und Popmusik miteinander in einen Hauptsatz zu pressen.

Es folgt das Stück "Rain", eine wunderschöne Ballade mit äußerst einprägsamem Refrain. Popovas Stimme gemischt mit einer genial abgestimmten Gitarren-Melodie verzaubern - hier beginnt man zu träumen und ärgert sich fast, dass der Song nicht zweimal auf dem Album vertreten ist. Er hätte es jedenfalls verdient.

Ob R.M.F. in Europa erfolgreich sein werden, leibt abzuwarten. Allein ihrer musikalischen Qualität nach zu urteilen, hätten sie es auf jeden Fall verdient.

[Jan]

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www.rmfmus.com

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