CD-Tipp

Sharleen Spiteri - "Melody"

published: 17.08.2008

Sharleen Spiteri - "Melody" (Foto: Universal Music)Sharleen Spiteri - "Melody" (Foto: Universal Music)

Texas, das ist eine der größten britischen Musik-Erfolgsgeschichten der 90er-Jahre. 13 Top-Ten-Hits, 15 Platinauszeichnungen und millionenfach verkaufte CDs können die Bluesrocker um Frontfrau Sharleen Spiteri inzwischen vorweisen. Mit "Melody" begibt sich Sängerin Spiteri nun erstmals auf Solopfade.

Insgesamt elf Songs sind auf dem Album zu finden. Spiteri hat alle selbst geschrieben und produziert und jeden einzelnen Ton eingespielt. Dass die Songs sehr nach Sixties-Sound klingen, ist angesichts der Erfolge von Amy Winehouse, Duffy und Co. kaum verwunderlich. Auch Spiteri scheint sich das aktuelle Retro-Revival zunutze machen zu wollen. Und sie macht es sehr gut.

Besonders deutlich wird ihre Nähe zum 60er-Sound bereits im Opener "It was you". Nicht nur dass der Song leicht mit Duffys "Mercy" zu verwechseln ist, mit Cello, Violine und Trompete passt er instrumental haargenau ins Feeling dieses bewegten Jahrzehnts. Einige Songs später folgt dann mit dem ruhig-emotionalen "You let me down" das beste Beispiel für Spiteris genialen musikalischen Fähigkeiten. Ehe man sich's versieht, fühlt man sich bei melancholisch-wehmütigen Pianoklängen und Sharleens grandioser Stimme zurückversetzt in eine schummrige Eckbar der 60er-Jahre. Ein toller Song!

Dass der Großteil aller Texte von beendeten Beziehungen und verlorener Liebe handelt, trägt zum insgesamt melancholisch-anmutenden Gesamteindruck von "Melody" bei. Es passt aber einfach! Einziger Wermutstropfen: Das Album ist nur 37 Minuten lang.

[Jan]

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www.sharleenspiteri.co.uk

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