Game-Rezension

"Hannah Montana – Welttournee im Rampenlicht"

published: 14.09.2008

"Hannah Montana – Welttournee im Rampenlicht"  ist für die Wii und die PS2 erhältlich (Foto: Disney Interactive)"Hannah Montana – Welttournee im Rampenlicht" ist für die Wii und die PS2 erhältlich (Foto: Disney Interactive)

Am Tage ein ganz normaler Teenager, mit all den Problemen, die dazu gehören, aber nachts ein absoluter Superstar. Erfolg als Sängerin, Glamour, Glanz und Gloria auf der einen Seite und ein normales Teenagerleben auf der anderen Seite. Na, klingt das nicht verlockend? Mit "Hannah Montana", der TV-Serie um das geheime Doppelleben eines Teenagers, hat Disney einen Riesenerfolg produziert und mit Miley Cyrus einen neuen Star geschaffen. Okay, sie ist die Tochter von Country-Sänger Billy Ray Cyrus und war schon vor Jahren in der Disney-Show "Mickey Mouse Club" zu sehen, aber ohne "Hannah Montana" wäre Miley Cyrus' Traumkarriere wohl nicht möglich gewesen.

Dank des Spiels "Hannah Montana – Welttournee im Rampenlicht" könnt ihr es der guten Miley nun nachmachen, in dem ihr euch in Hannah verwandelt – zumindest virtuell. Ihr macht alles das, was Hannah so macht. Ihr geht auf Welttournee und müsst auf den Bühnen eure Songs singen, dazu tanzen und euch hinterher im Backstagebereich mit Freunden treffen, zwischendrin ein wenig einkaufen gehen und dann weiterreisen zur nächsten Stadt. Das klingt alles ganz furchtbar aufregend, oder?
Ist es auch, aber leider nicht immer im positiven Sinne, denn das Spiel hat einige Tücken und Macken, bei denen Disney das Vorurteil nährt, dass Schein wichtiger ist als Sein. Bei "Welttournee im Rampenlicht" handelt es sich um ein Musikspiel, dessen Grundprinzip im Drücken der Tasten zum passenden Zeitpunkt besteht. Bei den meisten Spielen des Genres bedeutet der richtige Zeitpunkt also, ganz klar, im Rhythmus der Musik. Nur bei "Hannah Montana" scheint das nicht ganz angekommen zu sein, dafür ist die Abfolge der Tasten zu beliebig, teilweise gar völlig unrhythmisch. Wie kann das sein, bei einem RHYTHMUSSPIEL? Und auch ansonsten glänzt die Spielmechanik nicht unbedingt als "durchdacht". Einzig das Belohnungsprinzip mit Extras im Sinne der Mode-Shopping-Aspekte des Spiels ist vollauf zufrieden stellend. So viele Klamotten, Schmuck, Brillen und Schnick und Schnack für die Bühne gibt es sonst nirgends.

Nur das Shopping ist ja nicht der Hauptaspekt des Spiels, das sollte die Musik sein - uznd die Show, der Auftritt, der Glamour. Optisch gesehen ist das allerdings auf der Bühne auch kein Highlight, die Shopping-Arkaden jedenfalls sehen besser aus. Na ja, und last but not least: die Musik. Einem Fan von "Hannah Montana" – oder wahlweise Miley Cyrus – dürfte es gefallen, aber dem Rest der Menschheit ... okay, das ist Geschmackssache. Aber technisch dürfte selbst Hardcore-Fans auffallen, dass hier mehr Wert auf das Einkleiden der Sängerin als auf die Auftritte, die Spielmechanik oder sonstige andere Aspekte des Spiels gelegt wird. Aber vielleicht ist das ja wiederum doch wie im richtigen Leben der "Hannah Montana"...

[Lars]

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