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Game-Rezension

"Dungeon Raiders"

published: 26.01.2010

"Dungeon Raiders" ist für Nintendo DS erhältlich (Foto: Focus Interactive)"Dungeon Raiders" ist für Nintendo DS erhältlich (Foto: Focus Interactive)

Mit Piraten wird alles besser oder mit Ninjas oder mit Affen, selbst schlechte Videospiele. Naja, nicht ganz, denn auch alle drei auf einmal können "Dungeon Raiders" nicht davor bewahren, das wohl schlechteste Spiel zu sein, dass ich je in Händen gehalten habe.

Die nicht zu übersehenden Bemühungen der Designer, sich bei Adventures à la "Monkey Island" oder Action-RPGs wie "Zelda" nicht nur Ideen, sondern gleich Charaktere zu klauen, ist dabei noch zu verzeihen. Und selbst Glandalf, der ältliche Zauberer, der hier Held des Spektakels wird, kann als Parodie noch durchgehen. Aber die doch hahnebüchene Story um einen groben Klotz, der bei Graf Dracula einen Job als Henker angenommen hat und nun seinen Arbeitsvertrag nicht kündigen kann (!), ist alles andere als lustig. Da ist jeder Dialog gequält und gewollt, die Witze flach wie eine Flunder und die Parodie verpufft wirkungslos.

Schlechte Steuerung und ruckelige Grafik

Doch die Story des Spiels ist noch lange nicht das Schlimmste. Es ist die Steuerung dieses Spiels, die einem noch den letzten Spaß versaut. Wer die Ausdauer hat, sich durch die zig Level zu kämpfen, zu hüpfen und zu rätseln, der gehört für den Iron Man vorgeschlagen. Denn das Spiel macht es einem nicht leicht.

Gesteuert wird über den Touchscreen mit Funktionen, die teilweise so dicht beieinander liegen, dass man schon mal hüpft, statt zu zaubern, oder sprintet, statt zu kriechen. Dazu kommt, dass das ganze eher ruckelig animiert ist, einige Steuerungselemente bockiger sind als ein Esel und man des öfteren wegen solcher Fehler stirbt, nur um die Sequenz erneut spielen zu müssen. Da sag ich doch: Nein, danke. Auch wenn es Ninjas, Piraten und jede Menge Affen gibt.

[Lars]

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