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CD-Tipp

Danja Atari - "Shades Of July"

published: 06.11.2006

Danja Atari - "Shades Of July"  (Foto: Z-Music) Danja Atari - "Shades Of July" (Foto: Z-Music)

Danja Atari? Das klingt fast nach dem alten Computer, auf dem wir früher manchmal „Breakout“ spielen durften. Doch weit gefehlt. Abgesehen davon, dass Danja Atari auf elektronische Musik spezialisiert ist, hat sie so gut wie nichts mit dem Rechner aus mittlerweile grauer Vorzeit gemeinsam.



Die Berliner Sängerin mit multikulturellem Familienhintergrund ist das neueste Projekt des Tengu-Basements aus Herne. Tengu konnte sich mit seinen Hiphop- und Electro-Underground-Produktionen weit über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus einen Namen machen. Auf Danja Ataris Debüt-Album „Shades of July“ finden sich gut verträgliche Electro-Sounds mit einer Portion tunesischer Exotik und zarten englischen oder französischen Gesangs- und Sprechpassagen. Die Spuren ihrer Herkunft sind also allgegenwärtig, wobei Danja Atari auch urbane HipHop- und Drum'n'Base-Elemente in ihre Songs einfließen lässt.

Der erste Teil des Albums hält, was der Titel verspricht. Man sieht es fast vor sich: Das Mädchen vom Album-Cover fährt mit dem Fahrrad durch eine sonnendurchflutete Großstadt. Unterlegt wird diese Szene vor dem inneren Auge mit dem sorglos-leichten „Shade Of July“, dem lebendigen „Tragic Perception“ oder dem melancholischen „Unfortunate“, bei dem Sulal Kool den Rap-Part beisteuert. Viel besser könnte man die Szene nicht vertonen. Ein Hauch von Juli umweht alle diese Tracks.

Mit „Message En Bouteille“ wird musikalisch der Herbst eingeläutet. Die Songs verlieren, abgesehen von dem klang-und gesanglich stärkeren „Illusion“, mit dem Tempo auch an Kraft und münden ins beinahe meditative „Drowning (Outro)“. Spätestens hier ist ein Punkt erreicht, an dem von Konzentration keine Rede mehr sein kann. Die Ohren auf Durchzug und das Gehirn auf Autopilot schalten. „Shades of July“ ist ein Album, das, wenn man sich darauf einlässt, mit erfrischend andersartigen Songs und seinem sehr laid-back klingenden Sound zum Denken und Träumen anregt. Vielleicht der perfekte Soundtrack für einen philosophischen Sonntagvormittag.

[Franziska Zölzer]

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