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Game-Kritik

"Age of Alexander"

published: 04.03.2010

"Age of Alexander" ist für den PC erhältlich (Foto: Peter Games)"Age of Alexander" ist für den PC erhältlich (Foto: Peter Games)

Die Antike als Schauplatz eines Echtzeit-Strategiespieles sollte jede Menge Highlights zu bieten haben. Epische Schlachten, weltumspannende Siegeszüge, Stadtbelagerungen und natürlich grandiose Heldenfiguren, wie den berühmten Heerführer Alexander der Große. Der junge König hatte sich nämlich zum Ziel gesetzt, die ganze Welt als Regent zu führen und so zog er mit zig Tausend berittenen Kriegern nicht nur nach Persien, sondern gleich weiter bis nach Indien. Ein Figur wie gemacht für ein Strategiespiel, oder?

Nur kein Risiko eingehen

Weit gefehlt, denn außer der Anspielung im Titel hat "Age of Alexander" nichts mit der Tiefe und ausgefeilten Taktik von Spielen wie "Age of Empires" zu tun, noch weniger mit "Rome - Total War", das bis heute als eines der besten EZS-Spiele zu gelten hat. Die Strategie ist bei "AoA" nämlich allzu simpel ausgefallen: die Missionen verlangen weniger kluges Handeln als mehr Quantität an Kämpfern. Welche Einheiten, in welcher Formation und mit welchem Anführer kämpfen, ist da eigentlich ziemlich egal.

Schade ist auch, dass man dem Helden Alexander außer ein paar Mini-Rollenspielelementen nicht viel Einfluss mitgegeben hat. Im Gegenteil, sollte unser Held und Anführer sterben, dann stirbt gleich die ganze Mission mit. Was im Endeffekt bedeutet: statt nach vorne zu reiten, muss Alexander mit Bewachung hinten bleiben, nur kein Risiko eingehen. Das ist einfach zu schade.

Screenshots aus "Age of Alexander" (14 Bilder)

Screenshots aus "Age of Alexander"
Screenshots aus "Age of Alexander"
Screenshots aus "Age of Alexander"
Screenshots aus "Age of Alexander"


Pädagogisch wenig wertvoll

Und da es dem Spiel neben technischer Innovation auch noch an historischer Präzision und wichtigen Details fehlt, kann man aus pädagogischer Sicht noch nicht einmal argumentieren, dass man hier wenigstens was lernen und einen historisch akkuraten Blick auf die Zeit gewinnen könne. Somit ist das ganze Spiel viel zu banal geworden, um wirklich Spaß zu machen. Eine verschenkte Chance, bei so einer historischen Vorlage.

[Lars]

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