CD-Tipp

Baby Universal - "Baby Universal"

published: 28.08.2010

Baby Universal - "Baby Universal" (Cover: Dreaminc Records/EMI)Baby Universal - "Baby Universal" (Cover: Dreaminc Records/EMI)

Handgemachte Musik, unverfälschten Rock'n'Roll und den Sound der Siebziger Jahre legen Baby Universal auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum vor. Die fünf Musiker aus Halle/Saale steuern mit ihrem ersten Werk geradewegs auf große und internationale Bühnen zu. Inspiriert von den Eindrücken eines Road Trips und den Weiten amerikanischer Highways, fand die Gruppierung im Jahr 2007 zusammen. Erste Aufnahmen und Live-Erfahrungen folgten, nun schickt das Quintett mit "Baby Universal" zehn rockige Titel mit ganz persönlicher Note hinaus in die Welt.

Von The Doors bis Mando Diao

Schon Sänger Cornelius Ochs erinnert optisch ein wenig an The-Doors-Frontmann Jim Morrison. Auch musikalisch können Baby Universal einem Vergleich mit der legendären Rockband durchaus standhalten. Stilecht wurden die Stücke ihres Longplayers live auf alten Bandmaschinen aus den Siebzigern aufgenommen. Raue Töne treffen auf sanfte, eingängige Rhythmen und Popmelodien. Nummern wie "Bye Bye Love" und "Black Sun Roll" treiben auf einer Welle irgendwo zwischen dem Geist vergangener Zeiten und aktuellen großen Bands wie Mando Diao. Bei der ersten Single "Dance Radio" ist der Titel Programm und die Tanzschuhe drängen auf ihren Einsatz.

Die prägnante Stimme von Sänger "Conny" kommt bei den mal energiegeladenen, oft melancholischen Gesangseinlagen perfekt zur Geltung. Vor allem bei der ruhigeren Nummer "Girls of Mars" harmonieren Gesang und Musik großartig. Teilweise poetische Texte machen die einzelnen Titel zu etwas Besonderem. Da wundert es kaum, dass angeblich sogar Quentin Tarantino bekennender Fan von Baby Universal ist – der eine oder andere Song des Albums könnte ohne Weiteres als Soundtrack zu einem Film des Kult-Regisseurs durchgehen.

[Anika]

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www.baby-universal.com

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