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Game-Kritik

"From the Abyss"

published: 11.03.2011

"From the Abyss" für den Nintendo DS (Foto: Nintendo)"From the Abyss" für den Nintendo DS (Foto: Nintendo)

In der Flut von Veröffentlichungen, die gerade auf den Markt kommen, wundert es nicht, dass einige Anbieter mit Klischeekost schnell noch mal den ein oder anderen Euro abgreifen wollen. Ein besonders interessantes Beispiel hierfür ist das neue Action-Rollenspiel "From the Abyss", das zwar eigentlich alle Punkte für ein gutes ARPG erfüllt, aber im Detail dann doch nicht ganz überzeugen kann.

Rette die Welt

Als erstes erschafft man seinen Helden, verteilt ein paar Talentpunkte und wird auf die Weltrettung losgelassen - so weit, so bekannt. In diesem speziellen Falle gilt es, durch ein Dimensionstor in den Abyss (eine Art multidimensionaler Dungeon) zu reisen und dort die dämonische Bedrohung zu bekämpfen. Mit einfacher Hau-Drauf-Taktik wird im Manga-Stil losgekämpft, immer wieder Punkte für den Stufenaufstieg und Geld einsammelnd. Auch das ist jetzt nicht neu, aber durchaus spaßig. Da aber leider der Grad der Herausforderung nicht wächst, man immer wieder den selben Levels begegnet, die wie Plätzchen aus Stechformen erschaffen zu sein scheinen, und auch die Gegner nicht dazulernen, bleibt es nicht so spaßig. Da helfen dann auch die mehr als 40 Fertigkeiten, die Multiplayer-Möglichkeiten, die Boss-Kämpfe und die vielen, vielen, vielen Schätze nicht wirklich, denn das Spiel wird schon nach zwei bis drei Stunden eher langweilig. Es wiederholt sich einfach zu viel und muss in Knöpfchen-Arbeit abgeleistet werden.

Netter Retro-Manga-Look

Andererseits ist das in "World of Warcraft" ja im Grunde auch nicht anders, und "From the Abyss" hat wie gesagt nichts wirklich 'falsch' gemacht. Alle Klischees werden bedient, dem Sammler und Jäger kann es über Stunden Material liefern und auch der Retro-Manga-Look ist nett anzusehen. Insofern hat es schon schlimmere Titel geben, nur bessere eben auch.

[Lars]

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