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Fred Nassiri im Porträt

"Frieden und Harmonie verbreiten"

published: 19.10.2006

Das Video zu „Love Sees No Color“ drehte Fred Nassiri (rrechts hinten) in zwölf verschiedenen Ländern  (Foto: Public Address/ Milena Novotny) Das Video zu „Love Sees No Color“ drehte Fred Nassiri (rrechts hinten) in zwölf verschiedenen Ländern (Foto: Public Address/ Milena Novotny)

Nachdem er im Alter von 20 Jahren seine iranische Heimat verlassen hatte, machte Fred Nassiri (64) als Textilgroßhändler eine steile Karriere. Sein Unternehmen, das im Großhandel Designerlabels an Geschäfte verkaufte, wurde bald zu einem der fünf bedeutendsten in den USA und machte den Vater zweier Söhne zu einem reichen Mann mit einer Vielzahl von Immobilien im Spielerparadies Las Vegas.

Doch anstatt sich von den Lichtern der Wüsten-Metropole blenden zu lassen, begab sich Nassiri auf der Suche dem Sinn des Lebens in eine innere Abgeschiedenheit: „Ich begriff, dass ich nur einen Anzug auf einmal tragen kann, dass ich nicht mehr essen kann als bis ich satt bin – ich begriff, dass mir der ganze Reichtum nichts nützt, wenn ich ihn nicht sinnvoll einsetze.“ Nassiri begann eine spirituelle Reise durch die verschiedensten Glaubensrichtungen. Er machte sich vertraut mit der Kabalah, mit Philosophie und Metaphysik, studierte das Judentum, das Christentum, den Islam, den Buddhismus und andere Religionen.

Die Botschaft, die all diese Glaubensrichtungen und Ideologien für ihn beinhalten, ist die einer universellen Liebe und Hoffnung. Wenn Nassiri davon erzählt, scheint er fast ein wenig entrückt: „Wir sind auf dieser Welt um genau das zu leben. Kein Kind wird mit einer Pistole in der Hand geboren. Kein Mensch ist von Geburt an schlecht. Was wichtig ist, sind Liebe und Verständnis für unsere Umwelt und Mitmenschen. Das ist alles, was ich vermitteln möchte. Ich wünsche mir, dass die Mauern in den Köpfen eingerissen werden, wie einst die Mauer, die Deutschland in zwei Hälften teilte. Deshalb bin ich nach Berlin gekommen, um hier einen Teil meines Videos zu „Love Sees No Color“ zu drehen.

„Wir sind alle gleich, wie die Strahlen der Sonne“, heißt es in diesem Stück, das Nassiri selber komponiert und eingesungen hat. Um diesen Song möglichst vielen Menschen weltweit zugänglich zu machen und seine Botschaft selber in die Welt hinaus zu tragen, hat sich Nassiri für das dazugehörige Video zum Song etwas bisher Einmaliges einfallen lassen. Er dreht in zwölf verschiedenen Ländern, unter anderem in Israel, Palästina, Russland, USA und Deutschland mit bekannten lokalen Regisseuren Sequenzen für dieses Video, in denen Nassiri gemeinsam mit rund Hundert Kindern seinen Song singt.

Der Erlös der Single wird nach der Veröffentlichung am 14. November Nassiris LOVE SEES NO COLOR FOUNDATION zukommen, eine eingetragene Non-Profit-Organisation, die die weltweite Kinderarmut bekämpft und Schulen unterstützt.

„Ich möchte mit der Kraft der Musik die Nachricht von Frieden und Harmonie unter allen Völkern dieser Welt zu verbreiten“, so Nassiri. Das ist auch der Grund, warum ich diese Reise und dieses ganze Vorhaben selber finanziere. Ich möchte es im Griff haben und etwas bewegen und das geht meiner Meinung nach am besten durch die Musik – mit der Liebe die einzig wahre universelle Sprache.“

[PA]

Links

www.nassirimusic.com

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