Gaming

PlayStation Vita

published: 06.03.2012

Die PlayStation Vita gibt es als Wifi-Modell und als 3G-Modell (Foto: Sony Computer Entertainment Inc.)Die PlayStation Vita gibt es als Wifi-Modell und als 3G-Modell (Foto: Sony Computer Entertainment Inc.)

Seit knapp einer Woche gibt es nun die neue Sony-Handheld Konsole in Deutschland und schon vermeldet Sony stolz, dass weltweit bereits 1,2 Millionen der kleinen Wunderkästen den Ladentisch passiert haben. Warum aber stürzen sich so viele Menschen auf das mobile Gaming mit der PlayStation Vita?

5-Zoll Display

Von der technischen Seite betrachtet, bietet die Vita ein grandioses 5-Zoll großes Display, das in hochauflösender Brillanz die neuesten Spieletitel bereitstellt. Dazu gibt es jeweils vorne und hinten an der Konsole eine Kamera, die aber weniger zum Fotografieren als mehr zum Spielen (mit "Augmented Reality"-Games wie Invizimals oder EyePet) geeignet ist.

Steuerung

Doch der eigentliche Clou der Konsole steckt in den variablen Steuerungsmöglichkeiten. Die Vita bietet neben den typischen Bewegungssensoren (Kippen der gesamten Konsole) vor allem zwei Analog-Sticks, die das PS2/PS3 Feeling mobil umsetzen und so die Vita wie einen alten Bekannten wirken lassen. Noch interessanter ist aber die Steuerung mit den beiden (!) Touch-Feldern vorn (auf dem Bildschirm) und hinten an der Konsole. Die Vielzahl der Steueroptionen ist also unglaublich und es bleibt abzuwarten, wie die Entwickler dies möglichst innovativ auszunutzen.

Wozu dienen die Icons?

Die Benutzeroberfläche der Konsole wurde beispielsweise dieser Touchscreen-Steuerung entsprechend angepasst und so wischt man sich durch Menüs, wählt kleine kugelige Icons aus, mit denen Spiele repräsentiert sind. Die Icons können über einen Kartenslot oder per Download aus dem PlayStation Network geladen werden. Sie benötigen aber Speicherplatz auf einer Systemkarte, die man leider für teures Geld extra erstehen muss.

Keine I-Phone-Konkurrenz

Und das bringt uns auch schon zum letzten und wichtigsten Punkt, denn man sollte hier ganz deutlich anmerken, dass die Vita nichts in der Casual Gaming-Nische verloren hat. Mit "iPhone" und Co. will und soll hier nicht konkurriert werden.
Billigspiele und Apps sind auf der Vita fehl am Platze, statt dessen gibt es Highend-Produkte wie "Uncharted", "Virtua Tennis" und "FIFA", aber eben keine App-Spiele wie etwa "Plants Vs. Zombies".

Teure Spiele

Dieser Trend kostet Geld, denn Spiele sind aktuell für Summen zwischen 30 und 50 Euro erhältlich, was im mobilen Bereich schon recht happig ist. Da die Speicherkarten auch knapp 50 Euro (16 GB) kosten und die Konsole mit 250 Euro (WiFi) bzw. 300 Euro (3G) zu Buche schlägt, ist die Vita zwar billiger als ein "iPhone", muss aber eben auch teuer mit Spielen bestückt werden. Doch die sehen dafür absolut großartig aus und bieten die geballte Gamepower der großen Entwicklerstudios.

Welche Highlights sich aktuell für die PS Vita anbieten erfahrt ihr nächste Woche in unserem PS Vita-Games Überblick.

[Lars]

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