DVD-Tipp

T.Rex - "T.Rex On T.V."

published: 16.02.2007

T.Rex - "T.Rex On T.V." (Foto: Warner)T.Rex - "T.Rex On T.V." (Foto: Warner)

„Speisenfolge, auf dem Bildschirm angebotene Programmauswahl“ verzeichnet der derzeit gültige Duden unter dem Stichwort „Menü“. Das scheint die Macher der DVD „T.Rex On T.V.“ nicht weiter gestört zu haben, als sie einen kaum durchschaubaren Klick-Dschungel konstruierten. Wenn man sich aber durch das vertrackt programmierte Unterholz der Auswahlpunkte gefräst hat, öffnet sich die skurril-bunte Welt von Marc Bolan.

125 Minuten lang gibt es Fernsehauftritte des Urvaters aller Glamrock-Stars. Mal solo, mal als Tyrannus Rex und überwiegend als T.Rex, der damals erfolgreichsten Band Großbritanniens. Dabei erfährt der Betrachter auch, wie revolutionär Bolans Herangehensweise an die bis dato eher bodenständige Rockmusik war: Von schierem Unverständnis geprägt sind die Fragen des Sakko tragenden BBC-Moderators angesichts jenes feminin geschminkten, androgynen Marc Bolan, der sanftmütig und doch spitzzüngig erklärt, warum seine Musik so laut sein muss.

Doch es gibt auch die schrägen, selbstvergessenen Szenen des späten Marc Bolan, der zugekifft und durchgeknallt in Ilja Richters „Disco“ sein „Teenage Dream“ singt und dabei wie der Totengräber desselben wirkt.

In einer 50-minütigen Dokumentation kommen Weggefährten, Bewunderer und Epigonen zu Wort. „T.Rex On T.V.“ gestattet den bislang intimsten und schonungslosesten Einblick in die Karriere von Bolan und T.Rex – falls man die Beiträge findet...

Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Gymnasiallehrer (Deutsch, Geschichte, Philosophie), Journalist, Gelegenheits-Literat und Hobbykoch wurde in Oldenburg/Holstein geboren, studierte in Göttingen und ist seit seinem Referendariat bekennender Hamburg-Fan. In seiner Freizeit kocht er oder sitzt am Rechner, weil er nur schwer zwischen Hobby und Beruf unterscheiden kann.

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