R.E.M. (Foto: Public Address)Annett Louisan (Foto: Public Address)The Dresden Dolls (Foto: Public Address)Klaus J. Behrendt hatte die Rolle des Regierungschefs Weyer übernommen (Foto: Public Address)Moderator Jürgen Von Der Lippe (Foto: Public Address)Ab dem 31. Dezember zeigt das Bayerische Staatsschauspiel den absurden Klassiker "Warten auf Godot" im Münchner Residenz Theater (Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Residenztheater_%28M%C3%BCnchen%29#mediaviewer/File:M%C3%BCnchen_Residenztheater.jpg" target="_blank">Residenztheater München am Max-Joseph-Platz (eröffnet 1951)</a> von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:AndreasPraefcke" target="_blank">AndreasPraefcke</a> lizensiert durch <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank">CC BY 3.0</a>)Yoshitomo Nara & Hiroshi Sugito "Deeper than a Puddle" 2004 (Foto: Galerie Zink & Gegner)

Konzert-Tipp

Snoop Dogg

published: 23.12.2004

Snoop Dogg (Foto: Public Address) Snoop Dogg (Foto: Public Address)

Snoop Dogg ist ein Pimp, wie er im Buche steht. Er hat alles – Albumverkäufe in Millionenhöhe, das eigene Label, die eigene Klamottenlinie, ja sogar eine eigene Cadillac-Marke. In seinen Videos räkeln sich spärlich bekleidete Frauen lasziv auf den Motorhauben der ‚gepimpten‘ Autos, der Schampus fließt literweise und mittendrin der Doggfather himself.

Wer jedoch dachte, Snoop wären diese Attitüde schon in die Wiege gelegt worden, liegt zwar nicht ganz falsch, verkennt dabei aber das frühe Schaffen der Westcoast-Legende. Angefangen hatte nämlich alles im kalifornischen Long Beach, wo der kleine Calvin Broadus, wie Snoop Dogg mit bürgerlichem Namen heißt, sich mit ganzem Herzen der Karriere als Drogendealer widmet. Als dieses lukrative Geschäft recht schnell in staatlicher Zwangsbehausung endet, sucht der gescheiterte Gangster nach besseren Möglichkeiten, sich sein täglich Brot zu verdienen. Mit ein paar Kumpels, genauer gesagt Warren G und Nate Dogg, gründet er die Gruppe 213 und erhascht durch Rapeinlagen die Aufmerksamkeit eines gewissen Dr. Dre. Der nimmt den räudigen Hund unter seine Fittiche. Gemeinsam schreiben sie auf des Doktors “The Chronic” 1992 HipHop-Geschichte und lassen den G-Funk lauter als je zuvor durch die Straßen der Westküste klingen. Nur ein Jahr später steht Snoops Debütalbum “Doggystyle” in den Läden und löst eine Welle der Begeisterung aus.

Snoop Dogg (Foto: Public Address)Snoop Dogg (Foto: Public Address)

Heute, rund eine Dekade später, kann der Rapper auf eine wahre Bilderbuch-Karriere zurückblicken und sich neben der Bezeichnung Berufsrapper und Gangster zudem die Titel Schauspieler, Unternehmer und Vater auf die Fahne schreiben. Was er anfasst, wird zu Gold. So ist es mehr als verständlich, dass er nur selten eine Hand für seine Fans frei hat. Besonders die europäische Gefolgschaft musste in den letzten Jahren bitter unter dem geschäftigen Treiben des Meisters leiden und bekam ihn so gut wie nie zu Gesicht. Das soll sich jetzt ändern, denn der gnädige Herr wird im Februar stilecht im Privatjet den Ozean überqueren und für drei Konzerte in Deutschland vorbeischauen. Im Gepäck hat er die neueste rhythmische Gangster-Gymnastik in Form des Albums „R & G“.

Tourdaten:
18.02.05 Böblingen/Sporthalle
19.02.05 Köln/Palladium
20.02.05 Berlin/Arena Berlin Treptow

[PA]

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Snoop Dogg - die offizielle Homepage

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