R.E.M. (Foto: Public Address)Annett Louisan (Foto: Public Address)The Dresden Dolls (Foto: Public Address)Klaus J. Behrendt hatte die Rolle des Regierungschefs Weyer übernommen (Foto: Public Address)Moderator Jürgen Von Der Lippe (Foto: Public Address)Ab dem 31. Dezember zeigt das Bayerische Staatsschauspiel den absurden Klassiker "Warten auf Godot" im Münchner Residenz Theater (Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Residenztheater_%28M%C3%BCnchen%29#mediaviewer/File:M%C3%BCnchen_Residenztheater.jpg" target="_blank">Residenztheater München am Max-Joseph-Platz (eröffnet 1951)</a> von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:AndreasPraefcke" target="_blank">AndreasPraefcke</a> lizensiert durch <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank">CC BY 3.0</a>)Yoshitomo Nara & Hiroshi Sugito "Deeper than a Puddle" 2004 (Foto: Galerie Zink & Gegner)

Konzert-Tipp

The Donnas

published: 23.12.2004

The Donnas (Foto: Public Address) The Donnas (Foto: Public Address)

Das Leben in einer amerikanischen Vorstadt kann ja so langweilig sein. Davon können neben Maya Ford, Brett Anderson, Allison Robertson und Torry Castellano Tausend andere Teenager ein Liedchen singen. Der Unterschied ist nur, dass die erwähnten Damen das auch tun. Besser bekannt als The Donnas entschlossen sich die vier Girls Anfand der Neunziger Jahre, eine Band zu gründen und dem geregelten Alltag ihrer all-american High School zu entfliehen. Bis sie letzten Endes zu den Rockstars wurden, die sie heute sind, dauerte es einige Jahre. Unter verschiedensten Namen nahmen sie an unzähligen Wettbewerben teil und probten verbissen im heimischen Keller, bis sie 1997 das Debütalbum veröffentlichen konnten.

The Donnas (Foto: Public Address)The Donnas (Foto: Public Address)

Es folgten zwei weitere Longplayer, die, obwohl durchweg mit ordentlichem Rock bestückt, fast gänzlich unbeachtet blieben. Der große Durchbruch gelang den Rockerinnen erst 2001 mit “Turn 21”, dem 2003 das nicht minder erfolgreiche “Spend The Night” folgte. In der Nachfolge ihrer Konkurrentinnen der Riot-Girl-Ära setzen die Kalifornierinnen nur noch ein bisschen auf Feminismus und vertrauen sonst auf die Devise „Sex Sells“. In ihren Texten sagen die verführerischen Vier gerade heraus, was ihnen vorschwebt und verstecken sich und ihre Absichten nicht hinter zweideutigen Anspielungen. Ähnlich verhält es sich mit ihren Konzerten, die für ihre ansteckende Energie berühmt-berüchtigt sind. Besonders hinsichtlich ihrer Live-Shows sind The Donnas eine klassische Rock’n’Roll-Band, die überwiegend Party-Songs in ihrem Repertoire hat und nicht auf peinliche Choreographien setzt. Wer sich persönlich von den Qualitäten der Ladys überzeugen möchte, hat im Februar und März die Gelegenheit dazu, denn die Donnas gehen auf Deutschland-Tour. Ihr Album “Gold Medal” steht ab 10. Januar in den Läden.

Tourdaten:
18.02.05 Köln/Bürgerhaus Stollwerk
20.02.05 Hamburg/Grünspan
27.02.05 Berlin/neues Fritz
02.03.05 München/Backstage

[PA]

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The Donnas - die offizielle deutsche Homepage

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