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CD-Tipp

Arctic Monkeys - "Favourite Worst..."

published: 25.04.2007

"Favourite Worst Nightmare" nannten die Arctic Monkeys ihr zweites Album (Foto: Domino) "Favourite Worst Nightmare" nannten die Arctic Monkeys ihr zweites Album (Foto: Domino)

Was Knut, der Eisbär, in diesem Jahr für Kindchenschema-süchtige Tierpark-Besucher war, das waren die Arctic Monkeys, die arktischen Affen, im letzten Jahr für Hype-hungrige Musik-Fans. Kaum einen Rekord, den die vier Jungs aus Sheffield nicht gebrochen hätten, kaum ein Preis, den sie nicht abgegriffen hätten.

Zum Glück werden britische Rotzlöffel-Bands nicht so schnell erwachsen wie knuddeliger Zoo-Nachwuchs. So haben die Arctic Monkeys ein weiteres freches, schnelles, aufregendes Album aufgenommen. Alex Turners Akzent ist noch genauso knuddelig und Schlagzeuger Matt Helders trommelt noch immer, was die dünnen Ärmchen hergeben. Einen neuen Basser haben sie inzwischen (Nick O'Malley ersetzte Andy Nicholson) und weniger Akne - schließlich sind sie inzwischen mehrheitlich schon 21 Jahre alt.


Auch wenn die Songs jetzt nicht mehr "I Bet You Look Good On The Dancefloor" heißen sondern mit "You used to get it in your fishnets / now you only get it in your nightdress" beginnen - ein saturiertes Werk lahmer Rockmillionäre ist "Favourite Worst Nightmare" keinesfalls. Die Vorab-Single "Brianstorm" zeigt die Band tanzbar und witzig wie eh - vielleicht etwas weniger Hookline-lastig, dafür aber elaborierter in Sachen Instrumentierung und Rhythmik.

Jede CD hätte es bei den notorisch fiesen Kritikern von der Insel schwer als Nachfolger des schnellstverkauften Debütalbums der englischen Charts-Geschichte. "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" hieß das damals - und dieses Motto gilt, liest man die Rezensionen der Journalisten, für die Arctic Monkeys heute mehr denn je. "Favourite Worst Nightmare" ist in Wirklichkeit eine unerwartet gute zweite Platte und zudem eine, die überraschend viel von der jugendlichen Unbeschwertheit des Erstlings transportiert. Die Labelkollegen Franz Ferdinand sollten schon mal das Studio für Album Nummer 3 freimachen.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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