Rock am Ring/ Rock im Park

Rock am Ring rettet Rehleben

published: 01.05.2007

Am Ring und im Park wird in diesem Jahr vom 1. bis 3. Juni gerockt (Foto: Public Address) Am Ring und im Park wird in diesem Jahr vom 1. bis 3. Juni gerockt (Foto: Public Address)

Adenau ist eine hübsche Kleinstadt nicht weit vom Nürburgring. Den Ansturm von Menschenmassen sind die Adenauer gewöhnt: Der Nürburgring mit seinen Veranstaltungen zieht an den meisten Wochenenden Racingfans zu Zehntausenden an.

Aber einmal im Jahr ist alles anders, einmal im Jahr ziehen vorwiegend dunkel gekleidete Jugendliche durch den Ort, haben Campingsachen und Rucksäcke dabei und nicht selten klingen Metallica oder die Toten Hosen aus den mitgeführten Ghettoblastern. Rock am Ring, mit dem in Nürnberg stattfindenden Schwesterfestival Rock im Park, ist Europas größter Live-Event.

Drei Tage spielen die angesagtesten Bands der etwas härteren Gangart bis weit nach Mitternacht auf der Hauptbühne, während von der Zweitbühne die eher moderneren Sounds schallen. Vom 1. bis 3. Juni 2007 treten Linkin Park, die Ärzte, Korn, Mando Diao, die wiedervereinigten Smashing Pumpkins sowie fast 100 weitere Acts in der Eifel (und in Nürnberg) auf – bis weit in die Morgenstunden hinein geht die Party in und vor den Zelten weiter.

Auch in Adenau und den anderen Eifelorten rund um den Nürburgring freut man sich auf Rock am Ring und die zusätzlichen Einnahmen, die in die Supermarkt- und Bistrokassen fließen. Nur ein Jäger, den ich vor ein paar Jahren mal an einer Bratwurstbude traf, outete sich als erklärter Gegner des Rockspektakels: „Mir hauen jedes Jahr die Rehe und Hirsche ab wegen der drei Tage dauernden Musik. Und die kommen erst Wochen später wieder!“ Womit bewiesen wäre, dass Rock am Ring nicht nur den 90.000 Fans Spaß macht, sondern auch Rehleben rettet!

[Rasmus Meierbär]

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