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CD-Tipp

Manic Street Preachers - "Send Away..."

published: 19.05.2007

Manic Street Preachers - "Send Away The Tigers" (Foto: Sony BMG) Manic Street Preachers - "Send Away The Tigers" (Foto: Sony BMG)

Nanu, was ist das denn? Wie haben sich denn die Guns N'Roses in den CD-Player verirrt? Ach, sie sind es doch nicht: Die Manic Street Preachers hatten nur keine Lust, sich zu "Autumnsong" ein eigenes Gitarrenriff einfallen zu lassen und haben sich lieber das aus "Sweet Child O' Mine" ausgeborgt, es ein bisschen reduziert und eingebaut. Und dann der Refrain, bei dem auch Queen schön grüßen lassen: "Baby, what have you done to your hair?" ??? Meinen die das ernst? Wohl kaum, aber: Man weiß es nicht genau. Was man aber genau weiß, ist, dass dies eine Ausnahme auf dem neuen Album ist. Die britischen Rocker besinnen sich auf "Send Away The Tigers" vor allem auf ihre eigenen Stärken - und merzen so den schlechten Eindruck aus, den die Vorgänger-CD "Lifeblood" im Gehörgang hinterlassen hatte.

Schon der Opener "Send Away The Tigers" kracht wie in alten Tagen. Dann geht es Schlag auf Schlag: breite Gitarren und Arbeiterklassenstolz, kraftvolle Melodiebögen und tote Anti-Terror-Soldaten, treibendes Schlagzeug und Anti-Imperiales Revoluzzertum, pathetische Texte und soziales Gewissen. Das alles wunderbar mitsingbar - wie zu seligen Zeiten von "This Is My Truth Tell Me Yours" oder "Everything Must Go". Die ganz großen Ohrwürmer fehlen leider: So werden Fans ein zweites "Motocycle Emptiness", ein weiteres "There By The Grace Of God" oder auch noch ein "A Design For Life" nicht finden. Aber wenn die Manics ihre Qualitätssteigerung vom letzten zu diesem auch von diesem zum nächsten Albumn beibehalten, wird es die auf der nächsten CD geben.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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