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CD-Tipp

Macy Gray - "Big"

published: 09.06.2007

Macy Gray - "Big" (Foto: Universal/Polydor) Macy Gray - "Big" (Foto: Universal/Polydor)

Album Nummer vier sollte "Big" werden, ein Comeback, nachdem Macy Gray mit ihren letzten Platten kaum noch an den Erfolg ihres Debüts heranreichte. Leider steht es um dieses Vorhaben nicht besonders rosig, denn trotz altbekannter Rauchstimme kommt die R'n'B-Kratzbürste nicht so richtig in Fahrt.

Vielleicht hätte Frau Gray noch einmal genauer über die Reihenfolge ihrer Songs nachdenken sollen, denn mit "Finally Made Me Happy" und "Shoo Be Doo" missglückt ein aufregender, geschweige denn großer Einstieg leider gänzlich. Wobei Stücke mit dem Namen "Shoo Be Doo" in Hinsicht auf ihren Belang immer mit Vorsicht zu genießen sind.

Mit "What I Gotta Do" gibt die bald 30-Jährige ein kurzes persönliches Stelldichein, bei dem sie einen etwas langweiligen aber doch zumindest textlich anrührenden Einblick in ihr Mutter-Dasein gestattet. Beim folgenden "Okay" kommt sie dann nicht nur soundtechnisch zur Sache. Der Song, der stark nach seinem Produzenten Justin Timerlake klingt, heizt nicht nur den Hörern, sondern auch dem Ex mit fixem Marsch-Tempo und groovigem Bass ordentlich ein.

Dancefloortauglich wird "Big" durch das treibende "Get Out" oder das synthielastige, hiphoppige "Treat Me Like Your Money", die durch schnellen, knackigen Sound und historische Run-DMC-Lyrics durchaus überzeugen. Leider unterbrechen Gähn-Nummern wie "One For Me" oder "Slowly" immer wieder den Fluss, und so rettet selbst das funkige "Strange Behaviour", bei dem die Soulfrau zur Geschichtenerzählerin mit tiefschwarzem Humor wird, die Platte nicht wirklich.

Trotz namhafter Gastmusiker wie Natalie Cole, Justin Timberlake und Fergie gelingt Macy Gray auch diesmal nicht der große Knaller, und dennoch: Wer so eine Stimme hat, sollte es weiter versuchen.

[Franzisca Teske]

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Links

www.macygray.com

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