Neue Funktion

Jobsuche mit Facebook

published: 01.06.2018

Facebook bietet als neue Funktion ein Jobportal an (Foto: tongcom photographer / Shutterstock.com) Facebook bietet als neue Funktion ein Jobportal an (Foto: tongcom photographer / Shutterstock.com)

Ab sofort kannst du auf Facebook nach Jobangeboten suchen. In anderen Ländern stand die Funktion namens "Facebook Jobs" schon seit längerer Zeit zur Verfügung - jetzt ist auch Deutschland dabei. Der Konzern aus dem Silicon Valley richtet die Jobbörse an kleinere Betriebe. Während große Firmen weniger Schwierigkeiten damit haben, Bewerber zu finden, sieht es in mittelständigen Unternehmen oftmals problematischer aus. Durch einfache Handhabung soll die Prozedur der Stellenausschreibung erleichtert werden. Mit wenigen Klicks ist eine Anzeige erstellt, und mit ebenso wenig Aufwand ist die Bewerbung verbunden. Den Interessenten werden Angebote aus der näheren Umgebung angezeigt, aus denen sie dann wählen können. Das Formular füllt Facebook automatisch mit Informationen wie Name, Adresse und Bildungsweg aus, sofern diese im Profil hinterlegt wurden. Alles Weitere fügt man selber hinzu und schickt mit einem Klick die Bewerbung ab. Der potenzielle Arbeitgeber kann anschließend per E-Mail, Telefon oder per Facebook Massenger mit dem Kandidaten in Kontakt treten.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Grundsätzlich klingt das neue Jobportal erst einmal gut. Es vereinfacht das Bewerbungsverfahren, was sicher vielen gefällt. Wo ist der Haken an der Sache? Bisher sind bereits recht viele Anzeigen online, an Nutzern scheint es also nicht zu mangeln. Auffällig ist jedoch, dass die meisten die Funktion nicht voll ausschöpfen - und das hat einen Grund. Häufig liest man am Ende der Jobbeschreibung etwas wie "Bewirb dich mit deinen vollständigen Unterlagen bei folgender E-Mail-Adresse". Kein Wunder, denn das Online-Formular, das Facebook anbietet, ist dürftig. Der Arbeitgeber kann daraus keine Angaben zu Soft-Skills und Motivation entnehmen, außer er fragt explizit nach. Ebenso bleibt gänzlich offen, wie viel Mühe sich der Kandidat bei der Bewerbung gemacht hat.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Und dann wäre da noch der Datenschutz. Was könnte sich Facebook stärker wünschen, als ein Nutzer, der freiwillig alle Angaben zu seiner Lebenssituation übermittelt? Ob die Informationen, die man in die Bewerbung eingibt, gespeichert werden, ist unklar. Da passt es ganz gut, dass die meisten Firmen die Bewerbungen per Mail oder Post haben wollen. Ein Nachteil ist zudem, dass Unternehmen sofort wissen, welcher Facebook-Account zum Bewerber gehört. Wer alle seine Facebook-Beiträge öffentlich schreibt, sollte sich dessen bewusst sein.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Der Internetgigant Google plant laut der letztjährigen Keynote auch eine Plattform für die Jobsuche. Bei dem "Google for Jobs" genannten Projekt kann der Nutzer direkt in der Suchmaschine nach Stellenanzeigen suchen, die auf anderen Websites ausgeschrieben wurden. Dafür werden fast alle Seiten im Internet durchsucht. Zusätzlich arbeitet Google mit einigen Jobportalen wie Monster, LinkedIn und Facebook zusammen. Von den Datenschutzproblemen mal abgesehen, dürfte es in der Zukunft jedenfalls einfacher werden, den passenden Job zu finden.

[Finn Wischer]

Links

"Facebook Jobs" in dem sozialen Netzwerk
Die Keynote von Google auf YouTube

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung