Slack und Discord

Diese Apps helfen bei Gruppen­projekten

published: 07.09.2018

Slack ist ein Messenger, der besonders auf die Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen ausgelegt ist (Foto: Piotr Swaft / Shutterstock.com) Slack ist ein Messenger, der besonders auf die Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen ausgelegt ist (Foto: Piotr Swaft / Shutterstock.com)

Gruppenarbeiten oder Projekte sind im Studium Alltag. Sei es ein gemeinsames Referat, eine Hausarbeit oder eine Präsentation: Zusammenarbeit mit anderen Studierenden auch außerhalb des Unigebäudes ist in jedem Semester Usus. Absprache und Organisation erfolgen meistens über Chat-Apps, in Deutschland sind WhatsApp und der Facebook Messenger am beliebtesten. Doch gerade in diesen beiden Apps kommt es schnell zu einer gewissen Unübersichtlichkeit - insbesondere, wenn man diverse andere und private Chatverläufe gleichzeitig laufen hat. So werden Nachrichten aus dem Studenten-Gruppenchat schneller übersehen. Außerdem mischt sich Privates mit dem Studium, was unpraktisch sein kann. Selbstverständlich kann man über WhatsApp Studentenprojekte koordinieren - doch es gibt deutlich praktischere und nutzerorientierter Alternativen für diesen Zweck. Pointer stellt dir zwei davon genauer vor.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz

"Slack" - der Messengerdienst für Unternehmen

Slack ist ein Messenger, der besonders auf die Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen und Unternehmen ausgelegt ist. Auch für das Organisieren von Studierendengruppen bietet Slack große Vorteile. Slack ist in sogenannte Workspaces aufgeteilt. Workspaces sind komplett voneinander getrennte Chatgruppen. Das bedeutet, dass man als Nutzer erst den Workspace wechseln muss, um Nachrichten in einem anderen Workspace zu lesen. So kannst du beispielsweise einen Workspace rund ums Studium haben und einen für die WG. Durch die klare Trennung wirst du in deiner Freizeit nicht mit Nachrichten aus der Studiumsgruppe belästigt. Wenn etwas ganz Wichtiges passiert, können Nutzer direkt erwähnt werden und erhalten dann eine Push-Nachricht.

Innerhalb eines Workspaces können verschiedene einzelne Chatgruppen, sogenannte Channels, eröffnet werden. Diese kann man für bestimmte Arten von Absprachen nutzen oder nur für bestimmte Personen der Gruppe zugänglich machen. Gerade bei kleineren Studiengängen bietet sich das an. So kann man einen Workspace für den gesamten Jahrgang errichten. Innerhalb dieses Workspaces können nun verschiedene Channels eingerichtet werden. Zum Beispiel könnte einer für den gesamten Jahrgang sichtbar sein und die Studierenden mit wichtigen Informationen rund ums Studium versorgen. Wenn ein Seminar ausfällt, erfährt man es direkt in diesem Channel. Andere Channels wären beispielsweise für Gruppenarbeiten vorgesehen. Hier haben nur die Studierenden der jeweiligen Gruppe Zugang. In einem Workspace können beliebig viele Channels eingerichtet werden, man hat also viele Möglichkeiten, bestimmte Themenkomplexe sinnvoll voneinander zu trennen. Auch Chats mit einzelnen Personen im Workspace sind möglich.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz

E-Mails werden überflüssig

Wenn du an Powerpoint-Präsentationen oder einem Projektbericht mit anderen zusammenarbeitest, kannst du die betreffenden Dateien direkt bei Slack im jeweiligen Channel hochladen. Deine Kommilitonen können die Dateien dann kommentieren. Auch die Suchfunktion in Slack ist eine Pluspunkt. So kannst du beispielsweise nach Posts einer bestimmten Person in einem Channel suchen und diese Suche auch auf einen zeitlichen Abschnitt beschränken. Dateien und andere wichtige Dokumente lassen sich mit der Suche ebenfalls zuverlässig wiederfinden. Diverse andere Apps sind zudem in Slack integrierbar. Das heißt: Wenn der Twitter-Account deiner Universität einen neuen Post absetzt, kann man sich diesen mit der passenden Einstellung direkt in Slack anzeigen lassen und muss nicht extra die Twitter-App öffnen.

Slack selbst versteht sich als E-Mail-Ersatz für Arbeitsgruppen. Und das kann so unterschrieben werden. Alle Funktionen einer E-Mail sind in Slack ebenfalls vorhanden. Der Vorteil liegt darin, dass man noch direkter miteinander kommunizieren kann. Und Menschen, die erst später in einem Workspace aufgenommen werden, müssen auch nicht alle wichtigen Informationen neu erhalten. Sie können den Chatverlauf innerhalb der Channels sehen, der vor ihrem Eintritt entstanden ist. So steht man als Neuankömmling nicht vor zunächst leeren Chats, sondern kann direkt nachverfolgen, was zuvor besprochen wurde. Durch das Vergeben von Moderations-Rollen wird außerdem die Einhaltung von Chatregeln gewährleistet. Slack ist kostenlos verfügbar und funktioniert in vielen Betriebssystemen. Man kann Slack sowohl auf dem Smartphone als auch am PC oder Mac nutzen. Es gibt auch kostenpflichtige Abonnements, die noch mehr Funktionen und Speicherplatz freischalten. Die kostenlose Variante reicht in den meisten Fällen aber vollkommen aus.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz

Discord - die lockere Alternative

Eine Alternative zu Slack ist die Chat-App Discord. Anders als Slack richtet sich diese Anwendung besonders an Gamer, die zusammen zocken wollen. Doch tatsächlich sind in Discord viele Funktionen von Slack ebenfalls enthalten, weswegen sich Discord für Arbeitsgruppen gut eignet. Das Konzept der Channels ist hier ähnlich gehalten, der Fokus liegt aber deutlich stärker auf Sprach-Chats und weniger auf Text-Chats. Wer sich also lieber direkt mit anderen unterhalten will, für den ist wohl Discord die bessere Wahl. Dafür kann man hier nur deutlich kleinere Dateien hochladen und muss auf einige Chatfunktionen verzichten, die bei Slack enthalten sind. Auch Discord ist kostenlos für alle bekannten Betriebssystemen verfügbar. Mit einem kostenpflichtigen Abonnement können zudem weitere Funktionen freigeschaltet werden.

Insgesamt ist die Nutzeroberfläche in Discord etwas lockerer gehalten. Dafür ist auch die Vielzahl an Emojis und lustigen Bots verantwortlich. Für ein konzentrierteres Arbeiten bietet dagegen Slack die perfekte Umgebung. Eines haben beide Anwendungen gemeinsam: Sie vereinfachen die Kommunikation in Arbeitsgruppen erheblich und sind deswegen im Studium im Vergleich zu WhatsApp die bessere Alternative.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

Mehr

"Hamsterdam"
Green Office: für eine nachhaltige Uni
"Wolfenstein: Youngblood"

Links

Slack im Web
Discord im Web

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung