Die Digitalkonferenz re:publica findet 2020 auf der Medienplattform re-publica.tv statt (Foto: republica GmbH) Die Digitalkonferenz re:publica findet 2020 auf der Medienplattform re-publica.tv statt (Foto: republica GmbH)
Digitalkonferenz

re:publica 2020 im "digitalen Exil": Nimm gratis teil

Am 7. Mai 2020 findet die Digitalkonferenz re:publica auf der Medienplattform re-publica.tv statt. Auf vier Kanälen gleichzeitig können die Teilnehmer Livestreams von gesellschaftlichen Debatten verfolgen. Mithilfe von Abstimmungs- und Brainstorming-Tools ist es den Zuschauer möglich, sich aktiv an den Veranstaltungen zu beteiligen. Im Gegensatz zu den bisherigen analogen Konferenzen der letzten Jahre ist die Teilnahme an der digitalen re:publica kostenlos.

Die neue Plattform re-publica.tv

Eigens für die Umsetzung des digitalen Konzepts der Konferenz wurde die neue Medienplattform re-publica.tv erstellt. Dort finden die Debatten am 7. Mai von 11.30 bis 23 Uhr auf vier verschiedenen Kanälen statt. Anschließend gibt es die Möglichkeit, in digitalen Diskussionsräumen, den sogenannten "Deep Dives", mit den Sprecherinnen und Sprechern zu diskutieren und Fragen zu stellen. Diese Diskussionen laufen über die Videokonferenze-Plattform "Zoom". Eine Anmeldung ist dafür aber nicht notwendig. Alternativ kannst du den Livestream auch auf YouTube anschauen und dann über das Partizipations-Tool "Mentimeter" deine Fragen stellen.
 


Der "digitale Hof" als Treffpunkt

Ebenfalls auf "Zoom" findet das Angebot "digitaler Hof" statt. Dort hast du die Möglichkeit, dich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und Diskussionen zu starten. Auch diesen Treffpunkt erreichst du ohne Anmeldung auf der Plattform. Wenn du die eintägige Digitalkonferenz zusätzlich auf verschiedenen Social-Media-Plattformen verfolgen willst, kannst du nach dem Hashtag #rpREMOTE suchen. Auf Twitter, Facebook und Instagram moderiert und diskutiert das Team der re:publica den Austausch der Teilnehmer. Auch nach dem 7. Mai kannst du dir die Aufzeichnung der Programmpunkte weiterhin auf dem YouTube-Kanal der re:publica anschauen.
 


Vielfältiges Online-Programm

Beim diesjährigen Programm der re:publica im digitalen Exil ist wohl für alle etwas Interessantes dabei. Welche Folgen hatte eigentlich die "Zerstörung der CDU" durch den YouTuber Rezo? Dieser Fragen gehen Markus Beckedahl und Rezo selbst am 7. Mai um 13 Uhr etwa ein Jahr nach Veröffentlichung seines Videos nach. Hast du dich mal gefragt, wie in der heutigen Zeit immer noch Verschwörungstheorien kursieren können? Über "Fake Facts" und die Hintergründe zu verschiedensten Verschwörungsideologien erfährst du um 14.30 Uhr etwas von Katharina Nocun und Pia Lamberty. Auch die Corona-Krise ist Anlass zahlreicher Verschwörungstheorien. Wie die Gesellschaft positive Lehren aus der Krise ziehen und besonders der Klimawandel profitieren kann, diskutieren um 15 Uhr Constanze Kurz und Dirk Messner mit Svenja Schulze, der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Es wird unter anderem darum gehen, wie die Zeit nach der Corona-Krise als Neustart für eine klimaverträglichere Wirtschaft genutzt werden kann. Dies sind nur einige der Angebote der digitalen re:publica. Alle anderen Veranstaltungen findest im aktuellen Programm.
 


Getreu dem Motto "ASAP"

Die digitale re:publica 2020 steht unter dem Motto "ASAP" ("As Soon As Possible"). Damit liegt der Fokus auf Themen, die keinen Aufschub dulden, wie etwa der Klimawandel oder Gewalt im Netz. Natürlich wird es auch um die Auswirkungen der Corona-Krise beispielsweise auf die Arbeitswelt oder den Umweltschutz gehen. Die Auswahl der Sprecherinnnen und Sprecher ist genauso vielfältig wie die Themenwahl. Neben Autoren, Wissenschaftlern und Bloggern werden auch Politiker wie Bundesaußenminister Heiko Maas und die Grünen-Politikerin Renate Künast zu Wort kommen. Falls du weitere Fragen zur Teilnahme an der diesjährigen re:publica im digitalen Exil hast, schau beim FAQ der Digitalkonferenz vorbei.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.