Konzerte · Jazz & Blues

Trio Scho - Transit

Trio Scho - Transit

Gennadij Desatnik - Gesang, Violine und Gitarre
Valery Khoryshman - Akkordeon, Gesang
Alexander Franz - Kontrabass, Gesang

In ihrem neuen Programm „Transit“ vertiefen die Musiker und Weltbürger von SCHO erneut das Thema, das sich wie ein roter Faden durch ihre Lieder und Musik zieht :

Reisen, Abschied, Aufbruch und Ankunft, Fernweh und Heimweh, das Meer, die Faszination berühmter Metropolen.... Sie singen von der Sehnsucht nach fremden Orten weit weg, wo der Tag beginnt, von der Erinnerung an die alte Heimat, bei ihnen die Stadt Poltawa, Ukraine, und von der Liebe zu ihrer neuen Heimat : Berlin – beiden haben sie je eine eigene Komposition gewidmet!
Aber Reisen ist hier nicht nur örtlich gemeint, sondern auch über die Zeiten hinweg – so der sehr besinnliche Rückblick eines einfa¬chen Handwerkers auf das eigene Leben und Reminiszenzen an die Geschichte ihrer Heimat : mal als witzige Parodie auf Klischees über Mütterchen Rußland, mal mit einem Hauch von Nostalgie zurück in die Zeit, als die Sowjetunion noch eine Perspektive für junge Menschen zu bieten schien. Auch lebendig-beschwingte Momentaufnahmen aus dem „wirklichen Leben“, wo auch immer, fehlen nicht – Glück und Pech und junge Liebe gibt es überall...
Dieser große Bogen vom Eismeer über Berlin bis Paris, von gestern zu heute und morgen, spiegelt sich auch wieder in einer großen Bandbreite von musikalischen Ausdrucksformen, die das jeweils immer wieder ganz andere „Feeling“ jedes Ortes in Raum und Zeit gekonnt einfangen und damit spielen – und die Musiker von SCHO wissen, wovon sie so virtuos singen und spielen, denn sie haben das Leben „in Transit“ ja auch selbst „erfahren“...

„SCHO“ (russisch „schto“) ist ein Slang-Wort und heißt so viel wie „Was soll sein?!“ – und für Trio SCHO bedeutet es „Wir machen Musik, unsere Musik!“
Gegründet im Jahr 1991 in der Ukrainischen Stadt Poltava. Seit 1994 in Berlin. Das Trio spielte bei dem legendären „Talk 2000“ von Christoph Schlingensiefs (VOX).
Seit 1999 Zusammenarbeit mit Karsten Troyke. Auftritte mit Jiddischen Liederprogramme u.a. beim Klezmer Festival in Ancona, Brüssel, Wien, Paris, Oslo und Warschau. Mitwirkung bei den Dokumentar- und Konzertfilme „Yiddish Soul“ (ARTE).
Auftritte beim Programm: „Schlaf schneller, Genosse...“ aus der Reihe Jazz-Lyrik-Prosa mit Ursula Karusseit und Günter Junghans. 2007, 2008 und 2017 Auftritte bei der "Fête de L’Humanité" in Paris. Zusammenarbeit mit den Sängerinnen Sandra Kreisler, Cécile Rose, Chanson-Nette und dem Chansonnier Christophe Bourdoiseau.
Als Film-Band spielt Trio SCHO in der 10-teiligen Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf. In der „The Dust of Time“ von Theo Angelopoulos und bei dem Film „Der Uranberg“ von Dror Zahavi.
Zum Repertoire des Trio SCHO gehören russische Lieder und Instrumentalstücke von den „Goldenen Zwanzigern“ bis in die Jetzt-Zeit, sowie eigene Lieder, russischer Swing und Bossa Nova.

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