Konzerte · Rock & Pop

Remo Drive

Remo Drive

Es steckt schon eine gewisse Frechheit dahinter, sein Debütalbum „Greatest Hits“ zu nennen. Doch andererseits sind auf der ersten Platte eben alle großen Songs einer Band bis zu diesem Zeitpunkt zu hören. Dann aber eine EP hinterherzuschieben, die mit „Pop Music“ betitelt ist, war im Fall von Remo Drive schon gemeiner. Denn was dort gespielt wird, hat mit Pop wenig zu tun. Dafür haben die Brüder Erik und Stephen Paulson mit ihrer Variante von Indie-Rock für gewaltigen Wirbel gesorgt. Diese Mischung aus der Musikalität von Bands wie Weezer, Title Fight oder auch The Police mit sehr modernen textlichen Tendenzen erwies sich als wegweisend und durchaus erfolgreich. Innerhalb weniger Jahre erspielten sich die Jungs aus Minnesota mit ihren wechselnden Mitmusikern einen Ruf als intelligente und vor allem live überzeugende Band, die nahtlos zwischen Subgenres wie Emo, Post-Hardcore und Punkrock zu wechseln versteht. Auf Touren rund um die Welt, als Headliner oder zusammen mit Saves The Day und Hippo Campus, hatten die Geschwister dann aber auch genug Zeit, sich Gedanken über ihren weiteren musikalischen Weg zu machen. Herausgekommen ist „Natural, Everyday Degradation“, die zweite Platte von Remo Drive, die dieser Tage erscheint. Das Album kommt handfester daher als das enthusiastisch-überschäumende Debüt, ist aber kein Deut schwächer, ganz im Gegenteil. Zusammen mit Produzent Joe Reinhart (Modern Baseball, Hop Along) und Mischer Peter Katis (The National, Interpol) haben die Paulsons ihren typischen Sound kalibriert und verfeinert und damit die überragenden Fähigkeiten noch deutlich herausgearbeitet. Eriks Lyrics sind immer noch emotional und universal gültig, sind aber bewusster als beim Vorgänger. Er erzählt seine Geschichten noch klarer und schärfer als zuvor. Musikalisch wenden sich Remo Drive viel stärker von ihren Vorbildern ab, wildern in Bereichen, in denen man die Band nicht vermutet hätte, und entwickeln einen sehr eigenständigen Sound fernab von einfachen harmonischen Lösungen. Remo Drive haben eine große zweite Platte vorgelegt, die die Ideen des Debüts organisch weiterentwickelt. Dass das auch live zünden wird, darauf darf man sich getrost verlassen, wenn Remo Drive im Dezember zu uns auf Tour kommen.

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Veranstaltungen (03.12.2019 - 06.12.2019)

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